Wenn der Name Kurt Sutter fällt, denken viele sofort an donnernde Motoren, brüderliche Loyalität und packende Biker-Geschichten. Mit „Sons Of Anarchy“ hat Sutter schließlich einen Serien-Megahit geschaffen, der längst Kultstatus erreicht hat und bis heute in unzähligen Bestenlisten herumgeistert. Jetzt steht fest, dass Sutter nach einer längeren Pause mit einer neuen Biker-Serie zurückkehrt.
Die neue Serie hört auf den Namen „Nomad“. Und eine der Hauptrollen soll indes kein Geringerer als Hollywood-Liebling Jason Momoa übernehmen. Der Star aus „Aquaman“, „Ein Minecraft Film“ oder „Dune“ soll nämlich in die Rolle eines Bikers schlüpfen. Dessen Leben ist von Umbrüchen, schwierigen Loyalitäten und einem Umfeld geprägt, in dem jede Entscheidung Folgen hat. Statt vertraute Clubstrukturen anzusteuern, bewegt sich die neue Serie in Neuseeland.
Eine Wahl, die erzählerisch einige Türen öffnet. Der dortige Mix aus urbanen Räumen, ländlicher Abgeschiedenheit und gesellschaftlicher Vielfalt liefert einen spannenden Hintergrund, der die Serie klar von Sutters bisherigen Welten abgrenzt. Die Geschichte ist bewusst als eigenständige Entwicklung angelegt und nicht als Erweiterung des bekannten „SoA“-Universums gedacht.
Besonders viel Aufmerksamkeit erhält „Nomad“ vor allem auch, weil die Hauptrolle wie bereits erwähnt an Jason Momoa gehen soll. Für Sutter bedeutet die Zusammenarbeit mit Momoa eine Chance, das Format stärker auf eine einzelne Figur auszurichten, als es bei früheren Casts der Fall war. Produziert wird das Ganze für Apple TV, was darauf schließen lässt, dass die neue Serie mit einem entsprechenden Budget und einer hochwertigen Produktion geplant ist.
Hinter der Kamera wird Sutter nicht allein arbeiten. Mit Chris Collins ist ein Autor an Bord, der bereits bei „Sons Of Anarchy“ mitgewirkt hat und zudem Erfahrung aus anderen großen Serienprojekten mitbringt. Collins übernimmt die Funktion des Showrunners und wird damit maßgeblich prägen, wie die Geschichte umgesetzt wird und welchen erzählerischen Ton „Nomad“ erhält. Ob in „Nomad“ ein paar bekannte Gesichter aus älteren Sutter-Produktionen auftauchen könnten, ist derzeit offen. Auch ein Starttermin wurde bislang nicht kommuniziert.
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