Mit "Papamobil – Ein Papst on Tour" erscheint im August eine französische Komödie für das Heimkino, die religiöse Symbolik, Verwechslungen und Kriminalität auf ungewöhnliche Weise miteinander verbindet. Nach der Kinoauswertung steht nun fest, wann der Film auch zuhause verfügbar sein wird. Die digitale Veröffentlichung erfolgt bereits Mitte August, wenige Wochen später folgen DVD und Blu-ray.

Im Mittelpunkt steht ein frisch gewählter Papst, dessen Amtsantritt mit einer Reise durch mehrere Länder Lateinamerikas gefeiert werden soll. Was als prestigeträchtige Tour geplant ist, entwickelt sich jedoch früh zu einem organisatorischen Problem. Ausgerechnet der Vatikan steckt in finanziellen Schwierigkeiten und verfügt nicht über die nötigen Mittel, um die geplante Reise zu finanzieren.

Die Rettung scheint in Form einer wohlhabenden Unterstützerin zu kommen. Eine vermögende Frau aus Mexiko erklärt sich bereit, die Kosten zu übernehmen und damit die Tour überhaupt erst möglich zu machen. Ihre Hilfe ist allerdings nicht uneigennützig. Als Gegenleistung erwartet sie die Teilnahme des Kirchenoberhaupts an einer Veranstaltung in ihrer Heimat.

Der geplante Auftritt führt den Papst ausgerechnet in eine Region, die für ihre Verbindungen zur organisierten Kriminalität bekannt ist. Schon bald zeigt sich, dass hinter dem großzügigen Angebot weit mehr steckt als bloße Wohltätigkeit. Die angebliche Gönnerin verfolgt eigene Interessen und steht in Verbindung mit einem mächtigen Drogenkartell.

Als die Gelegenheit günstig erscheint, setzen die Kriminellen ihren Plan in die Tat um und entführen den Mann, den sie für den Papst halten. Die Freude über den scheinbaren Erfolg hält jedoch nicht lange an. Nach kurzer Zeit wird klar, dass die Entführer nicht das Kirchenoberhaupt selbst erwischt haben, sondern dessen Doppelgänger.

Genau an diesem Punkt nimmt die Geschichte Fahrt auf. Aus einer sorgfältig vorbereiteten Entführung wird ein Chaos voller Missverständnisse, improvisierter Entscheidungen und unerwarteter Wendungen. Während die Verbrecher versuchen, ihre Lage unter Kontrolle zu bringen, geraten ihre Pläne zunehmend außer Kontrolle.

Die Hauptrolle übernimmt Kad Merad, der vielen Filmfans vor allem durch erfolgreiche französische Komödien bekannt sein dürfte. Seine Figur gerät in eine absurde Situation, die reichlich Raum für humorvolle Momente bietet. Gleichzeitig lebt der Film von seinem ungewöhnlichen Grundgedanken, der klassische Verwechslungskomödien mit einer Kriminalgeschichte kombiniert.

Für Regie und Drehbuch zeichnet Sylvain Estibal verantwortlich. Der französische Filmemacher setzte bereits bei früheren Projekten auf ungewöhnliche Stoffe und greift auch diesmal zu einer Geschichte, die sich bewusst von typischen Komödienkonzepten abhebt. Gemeinsam mit Myriam Tekaïa entstand ein Film, der seine Handlung zwischen religiösem Protokoll, organisierter Kriminalität und klassischem Verwechslungshumor ansiedelt.

Produziert wurde "Papamobil – Ein Papst on Tour" in Frankreich. Die Laufzeit beträgt je nach Veröffentlichung rund 83 bis 87 Minuten. Neben der deutschen Fassung steht auch die französische Originalversion zur Verfügung. Die Freigabe erfolgt ab 16 Jahren.

Wer den Film nicht auf die physische Veröffentlichung warten lassen möchte, kann bereits ab dem 13. August 2026 zur digitalen Version greifen. DVD und Blu-ray folgen am 28. August 2026 und bringen die ungewöhnliche Geschichte rund um einen entführten Doppelgänger, einen bankrotten Vatikan und ein gescheitertes Verbrechen ins heimische Wohnzimmer.