Pixar setzt 2027 auf eine komplett neue Geschichte und verlässt dabei gewohnte Pfade. Mit „Gatto“ schickt das Animationsstudio in eine stilisierte Version von Venedig, in der Katzen das Stadtbild prägen und eigene Regeln herrschen. Nun wurden der erste Teaser Trailer veröffentlicht und schon die ersten Szenen zeigen, dass der Film optisch und erzählerisch neue Wege einschlägt.

Straßenkater zwischen Mafia, Vorurteilen & Freundschaft

Im Mittelpunkt steht der schwarze Straßenkater Nero, der sich als Einzelgänger durch die verwinkelten Gassen und Kanäle Venedigs schlägt. Sein Leben gerät aus den Fugen, als er sich beim mächtigen Katzenboss Rocco verschuldet und plötzlich tief in die kriminellen Strukturen der Stadt hineingezogen wird. Ausgerechnet eine unerwartete Begegnung eröffnet ihm jedoch die Chance auf einen Neuanfang.

Mit der Straßenmusikerin Maya entwickelt Nero eine besondere Verbindung. Beide gelten als Außenseiter und kämpfen gegen Vorurteile, wodurch eine Freundschaft entsteht, die den weiteren Verlauf der Geschichte entscheidend beeinflussen dürfte. Zwischen Verfolgungsjagden, zwielichtigen Gestalten und der Suche nach einem Platz im Leben entwickelt sich so ein Abenteuer, das Humor und Emotionen miteinander verbinden möchte.

Pixar setzt erstmals auf einen völlig neuen Look

Besonders auffällig ist der visuelle Stil von „Gatto“. Statt der bekannten, glatten Pixar-Optik setzt das Studio diesmal auf eine Darstellung, die an handgemalte Illustrationen erinnert. Sichtbare Pinselstrukturen treffen auf moderne 3D-Animation und verleihen den Gassen, Fassaden und Kanälen Venedigs eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Verantwortlich für „Gatto“ ist Regisseur Enrico Casarosa, der bereits mit „Luca“ mediterranes Flair auf die Leinwand brachte. Gemeinsam mit Produzentin Andrea Warren entwickelt er nun eine völlig neue Welt, die sich bewusst von bisherigen Pixar-Produktionen abhebt und schon im ersten Teaser einen eigenständigen künstlerischen Charakter erkennen lässt.

Hochkarätige Stimmen & ein ungewöhnliches Abenteuer

In der englischen Originalfassung leiht Mark Ruffalo dem Kater Nero seine Stimme, während Laurence Fishburne den einflussreichen Mafioso Rocco spricht. Angaben zur deutschen Synchronbesetzung stehen derzeit noch aus. Auch inhaltlich wirkt „Gatto“ ungewöhnlich für Pixar. Statt einer klassischen Familiengeschichte stehen ein raues Großstadtmilieu, gesellschaftliche Ausgrenzung und moralische Entscheidungen im Mittelpunkt.

Gleichzeitig verspricht „Gatto“ den typischen Mix aus Spannung, Humor und Herz, für den das Studio bekannt ist. Mit seinem unverwechselbaren Schauplatz, der besonderen Optik und einer Geschichte über Freundschaft, Mut und zweite Chancen könnte „Gatto“ zu den originellsten Pixar-Filmen der vergangenen Jahre werden. Der Kinostart in Deutschland ist für den 4. März 2027 geplant.