Bei HBO nimmt die Zukunft des Westeros-Universums weiter Form an. Rund um "House of the Dragon" ist nun klar, wie lange die Reise noch gehen soll. Senderchef Casey Bloys hat den Rahmen abgesteckt und damit viele Spekulationen beendet. Die Vorgeschichte zu "Game of Thrones" bleibt demnach kein Dauerprojekt, sondern läuft auf ein festes Ziel zu.

Schon länger kursierte die Idee, dass die Serie die Geschichte des Hauses Targaryen Schritt für Schritt bis zu einem bestimmten Punkt erzählt. Genau das bestätigt Bloys nun auch offiziell. Auf die Frage nach der Laufzeit erklärte er knapp: „Ja, das ist der Plan“. Gemeint ist ein Abschluss nach der vierten Staffel. Hinter den Kulissen wurde dieses Ende offenbar früh mitgedacht, da die literarische Vorlage eine klar umrissene Chronologie liefert.

Staffel drei erscheint im Sommer

Die Serienmacher hangeln sich also an bekannten Ereignissen entlang, statt die Story endlos auszudehnen. Interessant ist dabei der Zeitplan. Bevor das Finale überhaupt in Sichtweite kommt, steht erst einmal Staffel drei an. Die neuen Folgen sollen im Sommer laufen, ein genaues Datum gibt es noch nicht. Parallel wird bereits an Staffel vier gefeilt, die aktuell für 2028 angepeilt ist.

Wie groß diese letzte Runde ausfällt, bleibt offen. Mehr Episoden als üblich sind möglich, aber noch nicht beschlossen. Showrunner Ryan Condal arbeitet laut HBO gleichzeitig an den Details der dritten Staffel und an der Struktur des Abschlusses. Das deutet auf eine eng verzahnte Planung hin, bei der größere Storybögen schon vorab stehen.

„A Knight of the Seven Kingdoms“ mit guten Start

Während „House of the Dragon“ also auf ein definitives Ende zusteuert, wächst das Franchise insgesamt weiter. Mit „A Knight of the Seven Kingdoms“ ist gerade erst eine weitere Serie aus dem Kosmos von „Game of Thrones“ gestartet. Die Geschichte um Ser Duncan den Großen und seinen Knappen Ei setzt auf eine andere Tonlage und eine frühere Epoche von Westeros.

Die ersten Zahlen zeigen, dass das Konzept aufgeht. In den USA schalteten innerhalb von drei Tagen über 6,7 Millionen Menschen zur Auftaktfolge ein. Damit landete die Serie sofort weit oben in den HBO-Max-Charts, auch außerhalb der USA. Für HBO ist das ein Signal, dass das Interesse an Geschichten aus Westeros weiterhin groß ist. Eine zweite Staffel von „A Knight of the Seven Kingdoms“ wurde bereits bestellt.