„Promis unter Palmen“ kurbelt auch 2026 das deutsche Reality-TV an. Die Show, die seit jeher für hitzige Diskussionen, laute Konflikte und unvergessliche Eskalationen steht, kehrt mit einer vierten Staffel zurück. Nachdem die Namen der neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon länger kursieren, hat Sat.1 nun auch den offiziellen Starttermin bestätigt.

Ab Montag, dem 16. Februar 2026, läuft die neue Staffel bei Sat.1 und parallel auf Joyn. Der Sender umgeht damit ein großes Reality-Event bei der Konkurrenz und verschafft dem eigenen Format einen ruhigeren Start. Im ohnehin vollen Reality-Kalender soll „Promis unter Palmen“ so wieder die volle Aufmerksamkeit bekommen.

Alte Formel, neues Chaos

Am Grundprinzip wird indes nicht gerüttelt. Zwölf Prominente und Semi-Prominente ziehen an einen thailändischen Traumstrand, wo Luxus, Gruppenzwang und Kameras rund um die Uhr aufeinandertreffen. Gemeinsam wohnen sie in einer Villa, abgeschottet vom Alltag, aber permanent unter Beobachtung. Freundschaften entstehen, Allianzen zerbrechen und Konflikte sind meist nur eine Frage der Zeit.

In verschiedenen Spielen müssen sie eigentlich zusammenarbeiten, auch wenn jeder insgeheim das eigene Weiterkommen im Blick hat. Teamgeist ist gefragt, Egoismus aber fast unvermeidlich. Am Ende bleibt nur eine Person übrig, die sich über die goldene Kokosnuss und ein Preisgeld von bis zu 50.000 Euro freuen darf. Gedreht wurde die vierte Staffel übrigens bereits im Herbst 2025.

Ein Cast mit Konfliktpotenzial

Die vierte Staffel setzt erneut auf bekannte Gesichter aus unterschiedlichsten Reality-Ecken. Mit dabei sind unter anderem Edith und Eric Stehfest, die nach ihrer Trennung nun wieder gemeinsam vor der Kamera stehen. Ebenfalls Teil der Runde sind Maurice Dziwak, Silvia Wollny, Gina-Lisa Lohfink, Dilara Kruse, Menderes Bağcı, Martin Angelo, Anouschka Renzi, Kevin Wolter sowie Franziska „Franzi“ Temme. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt Claude-Oliver Rudolph.

Kaum ein Reality-Format hat eine so bewegte Vergangenheit wie „Promis unter Palmen“. Die erste Staffel sorgte mit massivem Mobbing für große Empörung, die zweite wurde von weiteren Skandalen überschattet und endete schließlich abrupt. Trotz starker Quoten zog Sat.1 damals die Reißleine und ließ das Format zunächst verschwinden.

Erst Jahre später folgte das Comeback. Die Rückkehr konnte zwar nicht mehr an die alten Reichweiten anknüpfen, zeigte aber, dass das Interesse am Format weiterhin vorhanden ist. Vor diesem Hintergrund überrascht es wenig, dass der Sender nun erneut auf eine Fortsetzung setzt.