Gut ein Jahr nach dem Abschied der Hit-Serie „Yellowstone“ bleibt das raue Serienuniversum aus dem Westen der USA weiter in Bewegung. Was mit der Mutterserie endete, wurde längst zu einem weit verzweigten Kosmos aus Vorgeschichten, Nebenplots und neuen Erzählperspektiven. Nach „1883“ und „1923“ steht nun das nächste Kapitel bereit.

Dieses Mal führt der Weg nicht in die Vergangenheit, sondern mitten in eine neue Gegenwart. Denn mit „The Madison“ erweitert Serienschöpfer Taylor Sheridan sein Serienreich um eine Geschichte, die emotionaler und moderner angelegt ist als viele ihrer Vorgänger. Nun steht auch der Starttermin für die USA steht fest. Am Samstag, dem 14. März 2026, fällt bei Paramount+ der Startschuss.

Ein radikaler Ortswechsel

Geplant sind sechs Episoden, die im wöchentlichen Rhythmus veröffentlicht werden. Ob dieser Termin zeitgleich auch außerhalb der USA gilt, ist derzeit noch offen. Inhaltlich schlägt „The Madison“ leisere Töne an. Erzählt wird von einer extrem wohlhabenden Familie aus New York, deren Leben nach einem schweren Schicksalsschlag aus den Fugen gerät.

Der radikale Ortswechsel ins Madison River Valley in Montana wird dabei nicht als Neuanfang im klassischen Sinne inszeniert, sondern als Versuch, mit Verlust, Trauer und inneren Brüchen umzugehen. Die Landschaft dient weniger als Kulisse für Machtkämpfe, sondern als Spiegel emotionaler Zustände.

Hochkarätige Besetzung und klare Ausrichtung

Im Zentrum steht Stacy Clyburn, verkörpert von Michelle Pfeiffer, die als Matriarchin die fragile Familie zusammenhält. An ihrer Seite spielt Kurt Russell ihren Ehemann Preston Clyburn. Für Russell ist es bereits das dritte Serienprojekt innerhalb kurzer Zeit und ein weiterer Schritt weg vom klassischen Kinostar-Image hin zu langfristigen TV-Formaten.

Ergänzt wird der Cast durch bekannte Gesichter wie Patrick J. Adams, Matthew Fox, Beau Garrett oder Kevin Zegers. Produziert wird die Serie von den Paramount Television Studios, 101 Studios und Sheridans eigener Bosque Ranch Productions, was den engen Bezug zum bisherigen „Yellowstone“-Kosmos unterstreicht.

Parallel dazu sind bekanntlich weitere „Yellowstone“-Ableger bereits in Vorbereitung. Mit „The Dutton Ranch“ und „Marshals“ stehen zusätzliche Serien in den Startlöchern, während das abgeschlossene Prequel „1923“ unter dem Arbeitstitel „1944“ fortgeführt werden soll.