Nach dem Aufeinandertreffen mit dem Boss gelangt ihr per Aufzug wieder zu euren Kameraden. Ab diesem Zeitpunkt könnt ihr eure Gruppe wieder frei konfigurieren. Neben Cloud ist es ratsam, Barret ins Team zu holen – seine Fernangriffe sind später im Kampf gegen das Biest besonders effektiv. Red XIII und Yuffie erweisen sich ebenfalls als wertvoll, da sie über starke Feuer-Attacken verfügen, mit denen ihr euch im kommenden Gefecht einen Vorteil verschaffen könnt.
Öffnet ihr die linke Tür, begegnet ihr dem geheimnisvollen Vincent Valentine. Der Gesprächsverlauf spielt hier keine große Rolle – wichtig ist nur, dass Vincent erfährt, dass Sephiroth euer Gegner ist. Danach könnt ihr euch an der Bank im Raum ausruhen und die dort befindliche Kiste mitnehmen.
Im Anschluss geht es durch die angrenzende Tür in den Nebenraum. Überquert die Bibliothek und betretet den Raum neben Aerith. Geradeaus erwartet euch eine Zwischensequenz, in der Vincent die Kontrolle verliert und sich in seine monströse Gestalt verwandelt: das gefürchtete Galianische Biest.
In „Final Fantasy VII Rebirth“ erweist sich Vincent in seiner Bestienform als beweglicher und unberechenbarer Gegner. Er reagiert empfindlich auf Feuer-Angriffe und diverse Schwächungszustände. Besonders anfällig ist er während der Zustände „Innere Zerrissenheit“ oder „Ausbrechendes Chaos“ – in diesen Momenten solltet ihr konsequent angreifen, um ihn möglichst schnell zu schocken.
Da Vincent sehr agil ist und häufig in Bewegung bleibt, empfiehlt es sich, in solchen Phasen mit Barret oder Yuffie zu kämpfen. Deren Fernangriffe treffen das Ziel verlässlicher als Nahkampfangriffe und halten euch gleichzeitig auf Distanz.
Ein wichtiger Vorteil von Barret: Sobald das Galianische Biest einen starken Angriff vorbereitet, könnt ihr diesen oftmals durch mächtige Gegenangriffe oder Feuer-Fähigkeiten unterbrechen. Achtet auf seine Bewegungen – wenn er zu einem Spezialangriff ansetzt, wechselt direkt zu Barret und aktiviert seinen „Feuerstoß“, um die Aktion frühzeitig zu stoppen.
Ist das Galianische Biest geschockt, kommt Cloud besonders zur Geltung. In diesem Moment lohnt es sich, mit ihm Nahkampfangriffe wie „Flammenblitz“ einzusetzen. Parallel dazu sollten Barret und Yuffie auf Synchro-Attacken setzen, um zusätzlichen Schaden zu generieren. Barrets „Approximationsschuss“ ist ebenfalls eine hervorragende Option: Er besitzt zwar nur eine begrenzte Reichweite, verursacht aber massiven Feuer-Schaden, mit dem ihr Vincent weiter zusetzen könnt.
Sobald etwa zwei Drittel der Lebenspunkte des Galianischen Biests verloren sind, beginnt die zweite Phase des Kampfes. In dieser Phase wird euer Gegner deutlich aggressiver. Das Monster nutzt nun seine Umgebung, um euch zusätzlich unter Druck zu setzen. Achtet besonders auf sein Verhalten, wenn es sich in eine der oberen Ecken der Arena zurückzieht – das ist das Signal für die Attacke “Chaosflamme”. Um der bevorstehenden Explosion zu entgehen, solltet ihr euch sofort an den Rand der Arena bewegen. Der Wirkungsbereich ist jedoch so groß, dass ein vollständiges Ausweichen nahezu unmöglich ist.
Vincent ist in seiner transformierten Gestalt der stärkste Schadensverursacher im Team. Nutzt das zu eurem Vorteil, indem ihr eure Limit-Angriffe gezielt aufspart. Aktiviert sie erst dann, wenn das Galianische Biest die “Chaosflamme” zum ersten Mal entfesselt hat – in diesem Moment bleibt der Boss für kurze Zeit relativ unbeweglich. Das ist eure Chance, um ordentlich Schaden auszuteilen. Besonders effektiv ist Barrets Limit-Technik “Granate”, da sie zusätzlichen Feuerschaden verursacht.
Seid jedoch vorsichtig: Sollte Vincent währenddessen die “Chaos-Gleven” einsetzen, wird er kurzfristig unverwundbar und eure Angriffe zeigen keine Wirkung. Achtet deshalb genau auf die Angriffsmuster und schlagt dann zu, wenn der Gegner verwundbar ist. Nutzt diese kurzen Zeitfenster optimal, um den Kampf zügig zu beenden.
Sobald der Bosskampf überstanden ist, folgt ein kurzes Gespräch mit Vincent. Danach verlasst ihr die Shinra-Villa und kehrt ins Freie zurück. Nutzt unbedingt die Gelegenheit, euch an der Bank draußen zu erholen. Auffüllen eurer Vorräte am Verkaufsautomaten ist ebenfalls ratsam, denn der nächste Bossgegner wartet bereits – dieser wird euch allerdings nicht ganz so viel abverlangen wie der vorherige.
Weiter geht es mit "Bosskampf: Locche" in "Final Fantasy 7 Rebirth".
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