Das Survival-Spiel „Atomfall“ erhält eine Serienadaption. Verantwortlich sind die Produktionsfirma Two Brothers Pictures und das Entwicklerstudio Rebellion, die gemeinsam an dem Projekt arbeiten.

Die Vorlage basiert auf einem postapokalyptischen Szenario, das von einem realen nuklearen Ereignis inspiriert ist. Im Zentrum steht eine isolierte Region im britischen Lake District, die nach einem Zwischenfall unter Quarantäne gestellt wurde. Innerhalb dieses Gebiets entfaltet sich eine eigene Dynamik, während die Außenwelt weitgehend unberührt geblieben ist. Die Serienumsetzung soll die bekannte Welt weiter ausbauen und dabei die grundlegenden Themen und die Atmosphäre beibehalten.

Handlung, Hintergründe und Produktion

Im Spiel folgt die Geschichte einer Figur, die ohne Erinnerungen in dieser abgeschotteten Zone erwacht und versucht, einen Ausweg zu finden. Dabei gerät sie zwischen verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Interessen und begegnet zahlreichen Figuren mit eigenen Motiven. Die Erzählung verbindet klassische britische Science-Fiction mit Elementen aus dem Folk-Horror und verknüpft diese mit Motiven aus Mythologie und nuklearer Bedrohung.

Seit der Veröffentlichung wurde „Atomfall“ von mehreren Millionen Spielern weltweit gespielt und erhielt bei den BAFTA Games Awards 2026 die Auszeichnung als bestes britisches Spiel. Die Serienfassung soll diese Grundlage aufgreifen und weiterentwickeln. An der Umsetzung arbeiten die Brüder Harry Williams und Jack Williams, die sowohl Drehbuch als auch Produktion verantworten. Unterstützung erhalten sie von Alex Mercer, während auf Seiten von Rebellion unter anderem Jason Kingsley und Chris Kingsley als Executive Producer beteiligt sind.

Die Verantwortlichen betonen, dass die Zusammenarbeit aus einer gemeinsamen Begeisterung für die Vorlage entstanden ist und die Serie sowohl bestehende Inhalte aufgreifen als auch neue Aspekte der Geschichte erschließen soll.