Das neu ausgerichtete DC-Universum nimmt weiter Fahrt auf. Nach dem Kino-Comeback von „Superman“, das unter der kreativen Führung von James Gunn und Peter Safran weltweit für volle Säle sorgte, richtet sich der Blick nun auf das nächste große Kapitel.

Mit „Supergirl“ schickt DC Studios eine Figur ins Rampenlicht, die bislang oft im Schatten stand und der erste Trailer macht deutlich, dass hier kein klassischer Heldinnenfilm wartet, sondern ein raues, kosmisches Roadmovie mit Science-Fiction-Anstrich. Im Mittelpunkt steht Kara Zor-El (Milly Alcock) die vielen noch aus „House of the Dragon“ bekannt ist.

Eine neue Supergirl-Version

Die Vorschau zeigt eine Supergirl-Version, die weit entfernt ist vom strahlenden Symbol der Hoffnung. Stattdessen wirkt Kara desillusioniert, wütend und innerlich zerrissen. Ihre Vergangenheit ist geprägt vom Verlust ihrer Heimatwelt und einer Mission, die längst überholt scheint: den Cousin beschützen, der inzwischen als Superman verehrt wird.

Ruhm für ihn, Zweifel für sie – eine Ausgangslage, die dem Film eine deutlich andere emotionale Tonlage verleiht als dem Vorgänger. Regie führt Craig Gillespie, der bereits mit „I, Tonya“ und „Cruella“ bewiesen hat, dass er Figuren mit Brüchen und Ecken glaubwürdig inszenieren kann. Genau dieses Gespür scheint auch „Supergirl“ zu prägen.

Supergirl: Woman of Tomorrow

Die Geschichte orientiert sich an der Graphic Novel „Supergirl: Woman of Tomorrow“ von Tom King und Bilquis Evely. Ein zentrales Element ist die Begegnung mit der jungen Ruthye Marye Knoll (Eve Ridley). Ihr persönlicher Rachefeldzug gegen Krem of the Yellow Hills, dargestellt von Matthias Schoenaerts, zieht Kara in einen Konflikt, der moralisch alles andere als eindeutig ist.

Aus einer widerwilligen Begleitung wird eine Reise durch die Galaxis, die beide Figuren verändert und alte Wunden aufreißt. Im Trailer ist übrigens auch bereits Jason Momoa zu sehen, der als Lobo seinen Auftritt hat. Ergänzt wird das Bild durch Krypto, Supergirls treuen Begleiter, der in einigen Szenen überraschend viel Persönlichkeit zeigt. Der Kinostart von „Supergirl“ ist für den 25. Juni 2026 angesetzt.