Zehn Filme, eine bayerische Kleinstadt mit erschreckend hoher Mordrate und ein Dorfpolizist, der Ermittlungsarbeit am liebsten im Halbschlaf erledigt. Die Eberhofer-Reihe ist längst mehr als eine regionale Kinomarke. Was 2012 mit „Dampfnudelblues“ als vergleichsweise überschaubares Filmprojekt begann, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der verlässlichsten deutschen Kinoreihen entwickelt, die Jahr für Jahr ihr Publikum in die Säle zog.

Nun steht mit „Steckerlfischfiasko“ der zehnte Teil an, der am 13. August 2026 seinen Kinostart feiert. Zum neuen Eberhofer-Krimi gibt es nun auch den offiziellen Trailer zu sehen, der einen konkreten Blick auf das nächste Kapitel aus Niederkaltenkirchen gibt. Die Reihe basiert auf den Romanen von Rita Falk und wird seit dem ersten Teil von Regisseur Ed Herzog inszeniert. Zwischen den Verfilmungen gab es zuletzt eine kurze Pause, nachdem die Buchvorlage eingeholt worden war.

Ein toter Steckerlfischkönig und eine Familienfehde

Nun ist der zehnte Film fertig gedreht, und das Jubiläum bringt nicht nur einen neuen Fall mit sich, sondern auch einige neue Gesichter auf dem Eberhofer-Hof. Im Mittelpunkt von „Steckerlfischfiasko“ steht diesmal ein Mordfall mit lokalem Flair. Auf einem neu errichteten Golfplatz wird der sogenannte Steckerlfischkönig tot aufgefunden. Was auf den ersten Blick nach einer kuriosen Randnotiz klingt, entpuppt sich schnell als Sprengstoff, denn hinter dem Fall steckt eine ausgewachsene Fehde zwischen zwei rivalisierenden Volksfestclans.

Eine Konstellation, die die Produktion selbst mit einem Augenzwinkern als „Romeo und Julia in Niederbayern“ beschreibt. Dazu gesellen sich im Hintergrund laufender Wahlkampf und handfeste Umzugspläne, die das ohnehin unruhige Dorfleben in Niederkaltenkirchen weiter durcheinanderwirbeln. Franz Eberhofer, gespielt von Sebastian Bezzel, muss sich dabei nicht nur durch den neuen Fall manövrieren, sondern gleichzeitig mit den Veränderungen im eigenen Umfeld zurechtfinden.

Bekannte Stammbesetzung, neue Gesichter zum Jubiläum

Susi (Lisa Maria Potthoff) hat politische Ambitionen entwickelt, Sohn Paul ein neues Hobby und die Oma (Enzi Fuchs) befindet sich kurzerhand auf Kur. Für Ordnung auf dem Hof sorgt derweil die neue Haushaltshilfe Julika, gespielt von der Newcomerin Lara Mandoki, was Papa (Eisi Gulp) und Leopold (Gerhard Wittmann) sichtlich nicht ungelegen kommt. Simon Schwarz ist als chaotisch-kongenialer Ermittlungspartner Rudi Birkenberger selbstverständlich ebenfalls wieder mit von der Partie.

Zum runden Filmjubiläum fährt die Produktion neben der gewohnten Stammbesetzung eine erweiterte Riege auf. Neben den Rückkehrern Daniel Christensen, Stephan Zinner, Max Schmidt, Thomas Kügel, Ferdinand Hofer, Sigi Zimmerschied sowie Eli Wasserscheid und Castro Dokyi Affum stoßen mit Pelle Küffner, Ruby O. Fee und Niklas Marian Müller sowie Petra Berndt frische Kräfte zur Niederkaltenkirchener Gemeinde. Als Gastdarsteller ist zudem Milan Peschel zu sehen. Michael Ostrowski komplettiert die diesjährige Besetzungsliste.