Nach jahrzehntelangen Spekulationen wird aus einem der hartnäckigsten Gerüchte der Filmbranche nun Realität: „Spaceballs 2“ ist offiziell in Arbeit. Die Fortsetzung der legendären Sci-Fi-Parodie bringt das Universum rund um Lone Starr, Lord Helmchen und Yogurt zurück auf die große Leinwand – und hat inzwischen auch einen konkreten Starttermin erhalten.

Knapp vier Jahrzehnte nach dem Originalfilm von 1987 soll das nächste Kapitel am 23. April 2027 in den US-Kinos anlaufen. Ein deutscher Kinostart dürfte zeitnah folgen. Dass es überhaupt zu einem Sequel kommt, galt lange als unwahrscheinlich, doch inzwischen befindet sich das Projekt bereits in aktiver Produktion.

Rückkehr bekannter Figuren

Auch wenn „Spaceballs“ eng mit Mel Brooks verbunden ist, übernimmt er diesmal nicht die Regie. Stattdessen liegt die Inszenierung in den Händen von Josh Greenbaum. Brooks bleibt dem Projekt dennoch erhalten und wird erneut in seiner Rolle als Yogurt vor der Kamera zu sehen sein. Darüber hinaus kehren mehrere Darsteller aus dem Original zurück, darunter Bill Pullman, Daphne Zuniga und George Wyner.

Besonders auffällig ist die Rückkehr von Rick Moranis, der nach langer Pause wieder vor die Kamera tritt und damit eines seiner bekanntesten Filmkapitel fortsetzt. Damit setzt „Spaceballs 2“ auf eine Mischung aus vertrauten Figuren und einer neuen kreativen Perspektive hinter den Kulissen, ohne den Bezug zum Ursprung zu verlieren.

Neue Figuren erweitern das „Spaceballs“-Universum

Neben den bekannten Gesichtern wird den Cast durch neue Darsteller ergänzt. Lewis Pullman übernimmt im Film die Rolle des Sohnes von Lone Starr und steht damit gemeinsam mit seinem Vater Bill Pullman vor der Kamera. Ergänzt wird der Cast unter anderem durch Josh Gad, Keke Palmer und Anthony Carrigan.

Zur Handlung selbst sind bislang nur wenige Details bekannt. Klar ist jedoch, dass die Fortsetzung erneut mit typischen Elementen der Reihe arbeiten wird: überzeichnete Figuren, zahlreiche Anspielungen auf bekannte Science-Fiction-Stoffe und ein ausgeprägter Hang zu Meta-Humor.

Das Original „Spaceballs“ von 1987 gilt längst als Kultklassiker. Mit Figuren wie Barf, dem Möter (halb Mensch, halb Hund), dem großspurigen aber stets überforderten Lone Starr, Prinzessin Vespa und dem unfreiwillig komischen Lord Helmchen machte sich "Spaceballs" über alle großen Sci-Fi-Franchises lustig – von „Star Wars“ bis „Alien“. Dabei traf er mit anarchischem Witz und einer Flut von Insider-Gags mitten ins Herz der Fans.