Das neu formierte DC-Universum nimmt weiter Fahrt auf. Nach dem erfolgreichen Kino-Comeback von „Superman“ rückt nun mit „Supergirl“ die nächste bekannte Figur in den Mittelpunkt. Ein frisch veröffentlichter Trailer liefert nun neue Einblicke und deutet an, dass der Film einen deutlich anderen Ton anschlägt als frühere Interpretationen.

Im Zentrum steht Kara Zor-El, gespielt von Milly Alcock, die vielen aus „House of the Dragon“ bekannt sein dürfte. Der Kinostart ist für den 25. Juni 2026 angesetzt. Bereits die ersten Szenen machen klar, dass „Supergirl“ weniger klassische Heldengeschichte als vielmehr ein raueres, kosmisches Abenteuer erzählt.

Zwischen Trauma und Rachefeldzug

Die neue Version von Supergirl unterscheidet sich bewusst von bisherigen Darstellungen. Kara wirkt nicht wie ein Symbol der Hoffnung, sondern als Figur, die von Verlust und inneren Konflikten geprägt ist. Die Zerstörung Kryptons und ihre eigene Vergangenheit spielen dabei eine zentrale Rolle und verleihen der Geschichte eine deutlich düsterere Grundstimmung.

Inhaltlich orientiert sich der Film an der Comicvorlage „Supergirl: Woman of Tomorrow“. Dort gerät Kara an die junge Ruthye, die einen persönlichen Rachefeldzug verfolgt. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Reise durch die Galaxis, bei der moralische Grenzen immer wieder neu ausgelotet werden. Der Trailer deutet an, dass diese Dynamik einen wesentlichen Teil der Handlung ausmachen wird.

Bekannte Figuren und neue Gesichter

Neben Milly Alcock gehören Eve Ridley als Ruthye und Matthias Schoenaerts als Antagonist Krem zum Cast. Zudem ist Jason Momoa in der Rolle des Kopfgeldjägers Lobo zu sehen, was dem Film zusätzliche Verbindungen innerhalb des DC-Universums verleiht.

Auch Krypto, Supergirls tierischer Begleiter, taucht im Trailer auf und sorgt für einen Kontrast zur ansonsten eher ernsten Tonlage. Inszeniert wird der Film von Craig Gillespie, während das Drehbuch von Ana Nogueira stammt. Damit setzt „Supergirl“ auf eine Mischung aus vertrauten Figuren und einer erzählerisch neu ausgerichteten Perspektive innerhalb des DCU.