Mit „Faces of Death“ kehrt einer der umstrittensten Titel der Filmgeschichte zurück. Allerdings in völlig neuer Form als „Gesichter des Todes“-Reboot. Nun wurde ein Red-Band-Trailer veröffentlicht, der einen deutlich genaueren Eindruck davon gibt, was Zuschauer beim Reboot erwartet.

Statt einer direkten Neuauflage setzt der Film auf einen modernen Ansatz, der das Original nicht kopiert, sondern bewusst in einen neuen Kontext stellt. „Faces of Death“ startet am 10. April 2026 in den US-Kinos. Ein Termin für Deutschland steht aktuell noch aus. Schon jetzt wird jedoch klar, dass die Neuinterpretation weniger auf reinen Schock setzt, sondern stärker mit der Wahrnehmung von Realität und Inszenierung spielt.

Horror über Horror: Ein Film im Film

Im Zentrum der Geschichte steht eine junge Content-Moderatorin, die für eine große Online-Plattform arbeitet. Ihr Job besteht darin, verstörende und gewalttätige Inhalte zu sichten und zu bewerten – Material, das normalerweise nie für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Während ihrer Arbeit stößt sie auf Clips, die ihr zunehmend seltsam vorkommen. Die Szenen erinnern stark an die berüchtigten Aufnahmen aus dem Originalfilm von 1978.

Doch schnell stellt sich eine beunruhigende Frage: Sind diese Bilder inszeniert oder zeigen sie echte Gewalt? Je tiefer sie in das Material eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Gerade dieser Ansatz verleiht dem Film eine zusätzliche Ebene. Es geht nicht nur um Horror, sondern auch um die Rolle digitaler Plattformen, die Verbreitung von Gewaltbildern und die Frage, wie glaubwürdig visuelle Inhalte im Internet überhaupt noch sind.

Klarer Abstand zum Original

Der ursprüngliche „Faces of Death“-Film war vor allem für seine Mischung aus echten und nachgestellten Szenen bekannt und sorgte damals für massive Kontroversen. Das Reboot schlägt hingegen einen anderen Weg ein. Das Reboot versteht sich als Spielfilm, der sich mit dem Mythos des Originals auseinandersetzt, anstatt ihn einfach zu wiederholen.

Der Trailer macht deutlich, dass alle gezeigten Inhalte Teil einer inszenierten Handlung sind, auch wenn die Bilder bewusst so gestaltet sind, dass sie möglichst real wirken. Damit richtet sich der Film stärker an Fans, die modernen Horror mit gesellschaftlichem Bezug erwartet, statt reiner Exploitation.

Bekannter Cast & erfahrener Regisseur

Vor der Kamera steht unter anderem Barbie Ferreira in der Hauptrolle. Ergänzt wird der Cast durch bekannte Namen wie „Stranger Things“-Star Dacre Montgomery, Charli XCX, Josie Totah und Jermaine Fowler. Regie führt Daniel Goldhaber, der bereits mit „Cam“ einen Horrorfilm inszenierte, der sich intensiv mit digitalen Identitäten und Online-Welten beschäftigte.