Mit „Die drei Tage des Condor“ steht im Mai ein weiterer Klassiker im Fokus der „Best of Cinema“-Reihe. Der legendäre Politthriller von Sydney Pollack, der ursprünglich 1975 erschien, wird in restaurierter 4K-Fassung erneut auf die große Leinwand gebracht und erhält damit eine moderne Neupräsentation im Kino.
Die einmalige Wiederaufführung findet am 5. Mai 2026 statt und reiht sich in das Konzept der Eventreihe ein, die regelmäßig ausgewählte Filmklassiker zurück ins Kino bringt. Dabei steht weniger Nostalgie im Vordergrund als vielmehr die Möglichkeit, bekannte Werke in technisch überarbeiteter Form neu zu erleben.
Verschwörungsthriller mit zeitlosem Thema
Im Zentrum von „Die drei Tage des Condor“ steht der CIA-Analyst Joe Turner, der nach einem scheinbar routinemäßigen Arbeitstag auf ein Verbrechen stößt: Seine gesamte Abteilung wurde ausgelöscht. Während er versucht, die Hintergründe zu verstehen, gerät er selbst ins Visier und muss untertauchen.
Was folgt, ist ein dicht erzählter Thriller, der sich weniger auf klassische Action verlässt, sondern auf Misstrauen, Beobachtung und das Gefühl permanenter Bedrohung setzt. Die Geschichte stellt dabei grundlegende Fragen nach Machtstrukturen, Kontrolle und den Grenzen staatlicher Institutionen – Themen, die auch Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung nichts an Aktualität verloren haben.
Hochkarätige Besetzung vor der Kamera
Die Hauptrolle übernimmt Robert Redford, der den zunehmend isolierten Protagonisten verkörpert. An seiner Seite sind unter anderem Faye Dunaway, Max von Sydow und Cliff Robertson zu sehen. Die Besetzung trägt maßgeblich zur dichten Atmosphäre des Films bei, der als typischer Vertreter des Paranoia-Kinos der 1970er-Jahre gilt.
Mit der Rückkehr von „Die drei Tage des Condor“ auf die große Leinwand bekommt ein prägender Thriller dieser Epoche erneut eine Plattform – diesmal in einer technisch überarbeiteten Version, die das Werk für ein heutiges Publikum zugänglich macht.
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