Zwischen Warp-Antrieben, Lichtschwertern und fernen Galaxien existiert ein Science-Fiction-Universum, das über Jahre hinweg leise, aber nachhaltig gewachsen ist. Während andere Marken dauerhaft im Rampenlicht standen, entwickelte sich „Stargate“ zu einem stabilen Dauerbrenner, der militärische Science-Fiction, Abenteuer und kosmische Mythen miteinander verband.

Und alle Fans dürfen sich nun feste die Hände reiben. Denn die Sci-Fi-Kultserie „Stargate: SG-1“ feiert bereits im Februar 2026 ihr Comeback. Denn ab dem 15. Februar 2026 nimmt „Stargate: SG-1“ einen festen Platz im Katalog von Netflix ein. Alle zehn Staffeln stehen dann gesammelt zur Verfügung. Heißt, insgesamt 214 Episoden, die über ein Jahrzehnt Fernsehgeschichte geschrieben haben.

Vom Kinofilm zur Serien-Institution

Kaum eine andere Sci-Fi-Serie dieser Ära hielt ihr erzählerisches Niveau über eine derart lange Laufzeit und schuf dabei ein so geschlossenes Universum. Der Ursprung von „SG-1“ liegt im Kino. Der gleichnamige Film von Roland Emmerich legte Mitte der 90er-Jahre den Grundstein für ein Konzept, das später im Fernsehen seine volle Entfaltung fand.

Aus einer einzelnen Idee wurde ein komplexes Serienformat, das sich kontinuierlich erweiterte und zur zentralen Säule des gesamten Franchise wurde. Über Jahre hinweg prägte das Sternentor das Sci-Fi-Fernsehen und setzte auf Worldbuilding statt reiner Effekte. Inhaltlich kombiniert „Stargate: SG-1“ militärische Strukturen mit klassischer Raumfahrt-Fiktion.

Militär, Mythologie und ferne Galaxien

Eine Spezialeinheit der US Air Force nutzt ein außerirdisches Portal, um fremde Welten zu erreichen. Angeführt wird das Team zunächst von Colonel Jack O’Neill, dargestellt von Richard Dean Anderson. Später rücken neue Figuren und Perspektiven in den Vordergrund, ohne den Kern der Serie aus den Augen zu verlieren.

Die erzählten Konflikte gehen dabei weit über einfache Planet-der-Woche-Abenteuer hinaus. Wiederkehrende Gegenspieler wie die Goa’uld oder die Replikatoren, antike Zivilisationen und religiös aufgeladene Bedrohungen sorgen für langfristige Spannungsbögen. Humor, politische Untertöne und überraschend ernste Themen sind fester Bestandteil des Serienkonzepts.

Universum mit vielen Abzweigungen

„SG-1“ blieb jedoch nicht allein. Ableger wie „Stargate: Atlantis“ und „Stargate Universe“ führten das Konzept in neue Richtungen. Ergänzt wurde das Franchise durch Filme, Miniserien und animierte Formate. Aktuell sind diese Inhalte vor allem über den Amazon-Channel Amazon MGM+ sowie teilweise bei Prime Video abrufbar.

Lange Zeit herrschte Funkstille rund um die Marke. Erst nach der MGM-Übernahme durch Amazon kam wieder Bewegung ins Projekt. Denn Ende 2025 wurde offiziell bestätigt, dass eine neue Serie in Arbeit ist. Die kreative Leitung übernimmt Martin Gero. Statt eines kompletten Neustarts soll eine neue Geschichte innerhalb des bestehenden Kosmos entstehen.