WhatsApp fügt stets neue Funktionen hinzu, um den beliebten Messenger immer weiter zu verbessern. Nicht jedes implementierte Feature ist auch ein Volltreffer, dass Nutzer der Android-App gesprochene Inhalte künftig auch werden lesen können, ist allerdings eine äußerst nützliche Sache.

Die sogenannte Transkription ermöglicht es, mittels fortgeschrittener Spracherkennungstechnologien Sprachnachrichten in Textform zu konvertieren. Dies ist insbesondere für Menschen mit Hörproblemen oder an Orten sinnvoll, an denen man sich die Nachricht nicht anhören kann. Ohne die Transkription hätte man dann folglich keinen Zugang zum Inhalt der Nachricht.

Dem Portal „WABetaInfo“ zufolge soll diese Erweiterung bald auch auf Android-Geräten verfügbar sein, nachdem sie bereits in der iOS-Version des Messengers implementiert wurde. Die Transkriptionsfunktion wurde erstmals in der Version Android 2.24.7.8-Beta entdeckt, die im Google Play Store erhältlich ist.

Um die Transkription zu aktivieren, ist es zunächst erforderlich, ein zusätzliches Datenpaket von 150 MB herunterladen, um die Funktion dann direkt in die Nachrichtenblasen der App zu integrieren.

Da der Transkriptionsprozess lokal über die auf dem Smartphone verfügbare Spracherkennung stattfindet, bleibt die Privatsphäre der Nutzer dank der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Der genaue Zeitpunkt, zu dem diese Funktion für Android-Nutzer verfügbar sein wird, ist momentan noch nicht bekannt.

Wusstet ihr eigentlich ...

Der Name "WhatsApp" ist ein Wortspiel, das sich aus "What's up?" und "App" zusammensetzt. Erdacht wurde der Messenger im Jahr 2009 von Jan Koum und Brian Acton, die beide zuvor bei Yahoo gearbeitet hatten. Die Idee hinter WhatsApp war es, eine schnelle, einfache und zuverlässige Form der Kommunikation über verschiedene Betriebssysteme hinweg zu bieten, die es Nutzern ermöglicht, Nachrichten, Bilder und Videos auszutauschen, ohne die SMS-Gebühren der Mobilfunkanbieter zahlen zu müssen.

Der Plan ging auf: Die App gewann aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit und der Möglichkeit international kostenlos Nachrichten zu senden, schnell an Popularität, und avancierte alsbald zu einer unverzichtbaren Kommunikationsmethode für Millionen von Menschen weltweit. 

2014 wurde WhatsApp dann von Facebook (jetzt Meta Platforms Inc.) für etwa 19 Milliarden US-Dollar aufgekauft. Eien der bis dahin teuersten Übernahmen in der Technologiegeschichte. Seitdem hat WhatsApp weitere Funktionen wie Sprachanrufe, Videoanrufe, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und zuletzt auch Zahlungsdienste eingeführt, um seine Nutzerbasis zu erweitern und die App weiter zu diversifizieren.

Quelle: chip.de