Eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag von Einhell zeigt, dass sich viele Hobbyhandwerker ein einheitliches Akkusystem für sämtliche Geräte im Haushalt wünschen. Gleichzeitig ist vielen nicht bekannt, dass entsprechende Lösungen bereits existieren.
Nach den Ergebnissen möchten 84 Prozent der Befragten Werkzeuge, Gartengeräte sowie Haushalts- und Reinigungsgeräte mit demselben Akku- und Ladesystem betreiben. Dennoch weiß nur rund die Hälfte, dass Hersteller inzwischen geräteübergreifende Akkusysteme anbieten.

Viele Haushalte nutzen Geräte unterschiedlicher Marken, wodurch sich im Laufe der Zeit mehrere nicht miteinander kompatible Akkus und Ladegeräte ansammeln. Zwei Drittel der Hobbyhandwerker besitzen Produkte von mindestens zwei Herstellern, jeder Fünfte sogar von drei. Selbst bei Nutzern, die ausschließlich auf eine Marke setzen, kann laut Umfrage nicht jeder Dritte alle Geräte mit demselben Akku betreiben. Beim Kauf neuer Geräte ist die Akku-Kompatibilität mit 63,3 Prozent das wichtigste Entscheidungskriterium, noch vor Leistung (51,1 Prozent) und Preis (45,6 Prozent). Zudem geben 70 Prozent der Befragten an, mindestens fünf ungenutzte oder defekte Ladegeräte aufzubewahren, fast die Hälfte davon sogar zehn oder mehr.
Reinigungsgeräte spielen bei Akkusystemen bislang eine Nebenrolle
Laut Umfrage fehlt vielen Verbrauchern vor allem das Bewusstsein dafür, dass sich auch Reinigungs- und Haushaltsgeräte in ein gemeinsames Akkusystem integrieren lassen. Nur 50,3 Prozent kennen Hersteller, die neben Werkzeugen und Gartengeräten auch entsprechende Haushaltsgeräte mit demselben Wechselakku anbieten. Für 27,3 Prozent der Befragten wäre ein solches Angebot ein zusätzliches Kaufargument.

Einhell verweist in diesem Zusammenhang auf seine Power X-Change-Plattform, die ursprünglich als Akkusystem für Werkzeuge entwickelt und später um Garten-, Reinigungs-, Pumpen- und Freizeitgeräte erweitert wurde. Nach Unternehmensangaben umfasst das System inzwischen mehr als 350 kompatible Produkte, die mit demselben Akkutyp betrieben werden können. Dadurch sollen zusätzliche Akkus und Ladegeräte beim Ausbau des Geräteparks entfallen.
Daniel Ritt, Head of Brand Management & Communications bei Einhell Germany AG, bezeichnet Reinigungsgeräte als konsequente Erweiterung des bestehenden Systems. Ziel sei es, sämtliche Bereiche des Haushalts mit einem gemeinsamen Akkukonzept abzudecken. Damit wolle das Unternehmen den Wunsch vieler Hobbyhandwerker nach einer einheitlichen Lösung erfüllen und den Wechsel zwischen unterschiedlichen Akkusystemen überflüssig machen.

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