Sony erweitert sein Hardware-Portfolio um ein offiziell unter der PlayStation-Marke geführtes Display. Das Gerät richtet sich gleichermaßen an Konsolen- und PC-Spieler und soll 2026 zunächst in den USA und Japan erscheinen.

Sony Interactive Entertainment stellte das neue Modell im Rahmen der State of Play Japan vor. Der Monitor verfügt über eine 27-Zoll-Bilddiagonale und eine Auflösung von 2560 × 1440 Pixeln. Er ist für Nutzer konzipiert, die PlayStation 5, PlayStation 5 Pro und PC-Systeme parallel einsetzen.

Die Spezifikationen umfassen ein IPS-Panel sowie eine maximale Bildwiederholrate von 240 Hz, die allerdings ausschließlich im Zusammenspiel mit PC- und Mac-Systemen erreicht wird. Auf PlayStation 5 und PlayStation 5 Pro liegt die Obergrenze bei 120 Hz, bedingt durch die technischen Möglichkeiten der Konsolen.

Das Gerät unterstützt Variable Refresh Rate zur Reduzierung von Bildartefakten und bietet High Dynamic Range mit automatischer Anpassung an PlayStation 5-Konsolen, wodurch die HDR-Abstimmung ohne manuelle Eingriffe vorgenommen wird. Für PC-Anwender stehen weitergehende Optionen zur Feinjustierung bereit.

Controller-Dock und Anschlussvielfalt

Ein zentrales Merkmal des neuen Modells ist die integrierte Ladestation für DualSense- und DualSense Edge-Controller. Die Halterung kann unterhalb des Displays ausgeklappt werden und dient als Ablage- und Ladepunkt. Durch die Multi-Device-Kopplung der Controller kann während des Ladevorgangs entweder mit einem zweiten Controller weitergespielt oder unmittelbar auf PC-Betrieb gewechselt werden.

Die Anschlussausstattung umfasst zwei HDMI-2.1-Eingänge sowie einen DisplayPort-1.4-Anschluss für die Verbindung mit Konsolen, PCs oder Mac-Systemen. Ergänzend stehen zwei USB-A-Ports und ein USB-C-Anschluss bereit, die auch für PlayStation Link-Adapter genutzt werden können. Integrierte Stereolautsprecher und ein 3,5-mm-Audioausgang runden das Gesamtpaket ab.

Sony hat bislang keinen offiziellen Preis genannt. Auch ein Veröffentlichungszeitraum für europäische Märkte wurde bislang nicht genannt. Branchenexperten halten einen Einstiegspreis von rund 300 Euro für realistisch, um im Segment wettbewerbsfähig zu bleiben.

Quelle: winfuture.de