Google weist aktuell auf mehrere Sicherheitslücken des Android-Betriebssystems hin, die Nutzer von Smartphones und Tablets betreffen können. Besonders im Fokus stehen zwei Schwachstellen, die als kritisch eingestuft werden und bereits aktiv ausgenutzt worden sein sollen. Betroffen sind Geräte mit den Android-Versionen 13 bis 16, sofern die passenden Sicherheitsupdates noch nicht installiert wurden.

Kritische Schwachstellen

Nach Angaben von Google ermöglichen die beiden besonders schwerwiegenden Sicherheitslücken Angreifern, Geräte ohne aktives Zutun der Nutzer zu kompromittieren oder funktionsunfähig zu machen. Die Schwachstellen werden unter den Kennungen CVE-2025-48633 und CVE-2025-48572 geführt. Um diese Risiken zu schließen, stellt Google entsprechende Sicherheitspatches bereit.

Ob ein Gerät noch gefährdet ist, lässt sich direkt in den Systemeinstellungen prüfen. Unter Einstellungen und anschließend Über das Telefon kann durch Antippen der Android-Version das installierte Sicherheitsupdate eingesehen werden. Entscheidend ist das angezeigte Datum beim Eintrag Android-Sicherheitsupdate. Ein Sicherheitspatch-Level vom 5.12.2025 oder neuer schließt laut Google alle bekannten Probleme. Ein Patch-Level mit dem Datum 1.12.2025 behebt zumindest die beiden besonders kritischen Sicherheitslücken.

Update bereits verfügbar

Für die eigenen Pixel-Geräte hat Google die notwendigen Updates bereits veröffentlicht. Bei allen anderen Herstellern liegt es in deren Verantwortung, die Sicherheitsupdates anzupassen und an die Nutzer auszuliefern. Wie schnell dies geschieht, kann sich je nach Marke und Modell deutlich unterscheiden.

Empfohlen wird, regelmäßig unter Einstellungen, System und Softwareupdates nach neuen Aktualisierungen zu suchen. Sobald ein Update verfügbar ist, sollte es zeitnah installiert werden. Da Sicherheitsupdates häufig umfangreich sind und die Installation einige Zeit in Anspruch nehmen kann, rät Google dazu, das Gerät mit einer stabilen WLAN-Verbindung zu aktualisieren und vorab für einen ausreichend geladenen Akku zu sorgen.

Quelle: t3n.de