Als ChatGPT im Dezember 2024 im Messengerdienst WhatsApp an den Start ging, beschränkte sich die Funktion des KI-Assistenten dort zunächst auf Texteingaben. OpenAI hat nun aber eine Erweiterung des Dienstes ausgerollt, welche die Interaktion deutlich flexibler gestalten soll.
Nutzer können in WhatsApp nun nämlich nicht mehr nur Texte, sondern auch Bilder und Sprachnachrichten an ChatGPT senden und bestehende Konten mit der Plattform verknüpfen.
Das Senden von Bildern an die KI funktioniert nicht anders als bei den menschlichen Kontakten. Nur dass ChatGPT das Material zu analysieren in der Lage ist, um darauf basierend Antworten oder Erklärungen zu generieren. Dies kann für das Erkennen von Objekten, das Übersetzen von Texten oder das Beschreiben von Bildinhalten genutzt werden – je nach Bedarf des jeweiligen Nutzers.
Zusätzlich ist es dank der Aktualisierung nun möglich, Sprachnachrichten an ChatGPT zu senden. Nutzer können ihre Anfragen ganz einfach einsprechen und erhalten daraufhin textbasierte Antworten von der KI. Eine äußerst praktische neue Funktion, die insbesondere dann von Vorteil ist, wenn sich das Tippen auf dem Smartphone nicht anbietet. So zum Beispiel, wenn man im Auto unterwegs ist oder die Hände gerade mit anderen Dingen beschäftigt sind.
Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, bestehende ChatGPT-Konten mit WhatsApp zu verknüpfen. Dies gilt nicht nur für die kostenpflichtigen Plus- und Pro-Abonnements, sondern umfasst auch alle Nutzer der Gratis-Version.
Die Verknüpfung ermöglicht den Zugriff auf erweiterte Funktionen und personalisierte Einstellungen, die sonst nur in der eigenständigen ChatGPT-App verfügbar sind. Die Integration geht mit einigen wenigen Schritten vonstatten, die man sich sinnigerweise innerhalb der WhatsApp-Anwendung erklären lassen kann.
Um in Whatsapp Zugriff auf ChatGPT zu erhalten, müssen Nutzer die KI als Kontakt hinzufügen, indem sie die Nummer +1-800-242-8478 speichern oder einen von OpenAI bereitgestellten QR-Code scannen, den ihr unter diesem Link findet.
Der Dienst ist derzeit in allen Ländern verfügbar, in denen ChatGPT bereits angeboten wird – also auch hier in Deutschland – und erfordert lediglich, dass Nutzer die Nutzungsbedingungen akzeptieren, die zu Beginn des Chats angezeigt werden. OpenAI weist zudem darauf hin, dass die Interaktionen mit dem Chatbot zur Qualitätssicherung überprüft werden können.
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