Apple hat kürzlich die neue Generation seiner iPhones präsentiert. Dabei erregt ein Modell durch den ausgerufenen Preis ganz besondere Aufmerksamkeit, stellt dieser doch einen neuen Höchstwert in der Firmengeschichte dar.

Ende September erscheinen das iPhone 17, das iPhone Air sowie die Varianten iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max. Die Preise sind wie üblich nicht unbedingt Schnäppchen zu nennen, was die Anschaffungskosten betrifft, sticht die Max-Version in der größten Speicherausführung aber selbst für Apple-Verhältnisse hervor:

Mit 2 TB Kapazität verlangt das Unternehmen im eigenen Onlineshop stolze 2.449 Euro. Damit ist es das bislang teuerste iPhone, das je auf den Markt gebracht wurde.

Preisvergleich mit Vorgängergenerationen

Zwar bietet kein anderes Modell der 17er-Reihe eine vergleichbare Speichermenge, doch schon die kleinere Version des iPhone 17 Pro Max mit 256 GB fällt mit einem Einstiegspreis von 1.449 Euro recht kostspielig aus. Auffällig ist dabei, dass auch das iPhone 16 Pro Max in derselben Speicherausführung zum Marktstart auf exakt denselben Preis kam.

Wie sich Preise nach der Einführung entwickeln können, möchte eine Analyse der Vergleichsplattform Idealo auf den Grund gehen. Dort wurden die Preisverläufe früherer Modelle untersucht; als Basis der Berechnungen diente die 256-GB-Variante.

Demnach könnten bereits nach etwa fünf Monaten Einsparungen von rund 17 Prozent möglich sein, was einer Ersparnis von 251 Euro entspräche. Nach rund zehn Monaten könnte sich laut Prognose ein Tiefstwert ergeben: Das iPhone 17 Pro Max mit 256 GB würde dann bei etwa 1.116 Euro liegen, was einem Nachlass von 23 Prozent beziehungsweise 333 Euro entspricht.

Offen bleibt, wie sich der Preis der Topversion mit 2 TB im Laufe der Zeit entwickeln wird. Da für diese Konfiguration keine direkten Vergleichsdaten existieren, ist die künftige Preisgestaltung noch vollkommen unklar.

Ein kleiner Blick zurück: Als Apple das erste iPhone im Juni 2007 in den USA einführte, kostete das Modell mit 4 Gigabyte Speicher 499 US-Dollar, während die 8-Gigabyte-Variante für 599 US-Dollar angeboten wurde – jeweils in Kombination mit einem Zweijahresvertrag bei AT&T. In Deutschland startete das Gerät wenige Monate später exklusiv bei T-Mobile, wo es je nach Vertrag zwischen 399 und 499 Euro kostete.

Quelle: chip.de