Das Science-Fiction-Metroidvania „MIO: Memories in Orbit“ ist ab sofort weltweit erhältlich. Der Release umfasst Konsolen und PC-Versionen sowie eine direkte Verfügbarkeit im Xbox Game Pass. Zusätzlich ist das Spiel vollständig auf dem Steam Deck lauffähig und startet mit einem zeitlich begrenzten Preisnachlass.

Inhaltlich führt der Titel des französischen Studios Douze Dixièmes auf die sogenannte Vessel, ein riesiges, verlassenes Raumschiff, das orientierungslos durch den Weltraum treibt. Die Spielfigur MIO, ein wendiger Android, erwacht allein in den tiefen Ebenen des Schiffs und erkundet dessen verzweigte, überwucherte Korridore. Dabei trifft MIO auf fehlerhafte Maschinen und stößt nach und nach auf Fragmente einer verdrängten Vergangenheit, die Hinweise auf das Schicksal der Vessel liefern.

Die Inszenierung setzt auf eine dichte Atmosphäre, in der visuelle Schönheit und latente Bedrohung eng miteinander verbunden sind. Neue Areale, Fähigkeiten und Wege erschließen sich schrittweise, wobei jede Entdeckung spielmechanische Konsequenzen nach sich zieht. Orientierungshilfen werden bewusst reduziert, sodass Fortschritt maßgeblich von Aufmerksamkeit und Geschick abhängt.

Anspruchsvolles Gameplay und markanter Soundtrack

Spielerisch kombiniert MIO: Memories in Orbit präzises Plattforming mit dynamischen Kämpfen. Das System erfordert kontinuierliche Anpassung an neue Gegner und Situationen sowie den gezielten Einsatz eines wachsenden Repertoires an Fähigkeiten und Modifikatoren. Die Vessel dient dabei nicht nur als Schauplatz, sondern als komplexes Geflecht aus Gefahren, versteckten Ressourcen und optionalen Herausforderungen.

Auch die audiovisuelle Gestaltung ist zentraler Bestandteil des Spielerlebnisses. Der Grafikstil orientiert sich an Einflüssen aus Graphic Novels, klassischer Science-Fiction, Malerei, Anime und Comics. Begleitet wird diese Bildsprache von einem umfangreichen Soundtrack, der eigens für das Spiel komponiert wurde.

Die Musik stammt von Nicolas Gueguen und umfasst insgesamt 75 Titel. Das Album kombiniert atmosphärische Klangflächen, vielschichtige Synthesizer und live eingespielte Chorpassagen. Der Soundtrack ist seit dem 20. Januar auf Plattformen wie „Spotify“, „Apple Music“, „YouTube“ und „Bandcamp“ verfügbar.

Entwickelt wurde MIO: Memories in Orbit vom Studio Douze Dixièmes, das zuvor mit dem Titel „Shady Part of Me“ Aufmerksamkeit erlangte. Laut Mitgründerin und Producer Sarah Hourcade verfolge das Team das Ziel, eine Spielerfahrung zu schaffen, die Genre-Leidenschaft, fordernde Mechaniken, eine geheimnisvolle Science-Fiction-Welt und eine ausgeprägte visuelle Identität vereint. Die technische Grundlage bildet eine eigens entwickelte Engine.

MIO: Memories in Orbit ist seit dem 20. Januar 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch, Nintendo Switch 2 sowie für den PC über „Steam“, den „Epic Games Store“ und den „Microsoft Store“ und im Xbox Game Pass verfügbar. Der reguläre Verkaufspreis liegt bei 19,99 Euro. Zum Veröffentlichungszeitraum gilt ein Rabatt von zehn Prozent, der auf der PlayStation 5 exklusiv für PlayStation-Plus-Abonnenten angeboten wird.