Nintendo bringt den Kreativ-Klassiker Mario Paint zurück. Der Titel ist ab sofort für Switch und Switch 2 verfügbar, inklusive Maussteuerung.

Das Original erschien 1992 fürs SNES und war damals einzigartig: Statt klassischem Gameplay konnten Spieler malen, ausmalen, Animationen erstellen und passende Musik komponieren. Und wie beim SNES-Bundle seinerzeit auch setzt die Neuauflage auf Maussteuerung.

Auf der Switch 2 benutzt man dazu den Joy-Con 2 bequem im Mausmodus, Switch‑1‑Nutzer können eine kompatible USB‑Maus anschließen. Die Empfindlichkeit lässt sich im Spiel anpassen. Und ja: Auch das kultige Minispiel „Moskitojagd“ (Gnat Attack) ist wieder dabei – ideal, um die Steuerung spielerisch zu trainieren.

Während das SNES‑Original kaum Speicher bot, gibt es nun außerdem vier Speicherplätze über Nintendo Switch Online. Passend zum Release hat Nintendo zudem den kompletten Mario‑Paint‑Soundtrack in die Nintendo‑Music‑App gepackt: 19 Tracks, knapp 28 Minuten Spielzeit.

Das Original

Mario Paint erschien 1992 exklusiv für das Super Nintendo Entertainment System und war damals ein ungewöhnlicher Titel im Portfolio von Nintendo. Statt klassischem Gameplay stand die kreative Freiheit im Mittelpunkt: Spieler konnten mit der beigelegten SNES‑Maus Bilder malen, einfache Animationen erstellen und eigene Musik komponieren. Besonders markant war der Musik‑Editor, der mit typischen Mario‑Sounds Melodien zum Leben erweckte.

Die Maus lag in einem speziellen Bundle bei, was das Spiel deutlich von anderen SNES‑Titeln abhob. Trotz seines Nischencharakters entwickelte sich Mario Paint zu einem beachtlichen Erfolg: Weltweit wurden Schätzungen zufolge rund 2,3 Millionen Exemplare verkauft. In Japan gehörte es 1992 zu den meistverkauften Spielen des Jahres.

Das Programm prägte eine ganze Generation kreativer Spieler und gilt bis heute als eines der markantesten Beispiele dafür, wie Nintendo Videospiele und Kreativität miteinander zu verbinden vermag. Viele spätere Kreativ‑Tools im Gaming‑Bereich eiferten dem Konzept erkennbar nach, das Nintendo selbst 2015 mit Super Mario Maker auf die Spitze trieb.

Quelle: winfuture.de