Nach mehreren Jahren mit bekannten Ablegern könnte Call of Duty vor einer inhaltlichen Neuausrichtung stehen. Hinweise aus einem aktuellen Insider-Bericht deuten darauf hin, dass Activision für das Jahr 2027 die Veröffentlichung eines Serienablegers plant, der einer vollständig neuen Sub-Reihe angehören soll.

Hinweise aus Insider-Berichten

Ausgangspunkt der Spekulationen ist eine Veröffentlichung des Branchen-Insiders TheGhostOfHope, der in der Vergangenheit bereits mehrfach frühzeitig Informationen zu Call of Duty geteilt hatte. Demnach sei für 2027 ein Titel vorgesehen, der weder der Black-Ops- noch der Modern-Warfare-Reihe zuzuordnen ist. Bereits zuvor hatte Activision betont, künftig keine zwei Titel derselben Sub-Reihe in direkt aufeinanderfolgenden Jahren zu veröffentlichen. Die Einführung einer neuen Linie würde dieser Strategie entsprechen.

Seit dem Erscheinen von Call of Duty Vanguard im Jahr 2021 hat Activision ausschließlich auf die bekannten Sub-Franchises gesetzt. In den darauffolgenden Jahren erschienen mehrere Titel aus den Reihen Black Ops und Modern Warfare. Mit einer neuen Sub-Reihe könnte sich dies ändern und die Serienstruktur erneut erweitert werden.

Was erwartet uns?

Laut dem Bericht soll Sledgehammer Games die Entwicklung des neuen Ablegers übernehmen. Das Studio war zuletzt für Modern Warfare 3 verantwortlich und hatte zuvor bereits Vanguard umgesetzt. Für das geplante Projekt sollen demnach neue Charaktere entwickelt werden, während das Szenario zeitlich weiterhin in den späten 1990er- sowie frühen 2000er-Jahren angesiedelt sein soll.

Technisch soll das Omnimovement-System, das in den letzten beiden Black-Ops-Titeln eingeführt wurde, auch in der neuen Sub-Reihe zum Einsatz kommen. Gleichzeitig heißt es, dass derzeit kein Zombies-Modus geplant sei. Stattdessen soll der Get-High-Modus zurückkehren.

Offizielle Bestätigungen seitens Activision oder der beteiligten Studios stehen bislang aus.

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