Unknown Worlds hat ein neues Basisbausystem für „Subnautica 2“ vorgestellt. Das System setzt auf modulare Konstruktion und soll den Aufbau individueller Unterwasserbasen deutlich flexibler gestalten.

Die neue Funktion basiert auf der „Unreal Engine 5“ und ermöglicht es, Gebäude Schritt für Schritt aus einzelnen Modulen zusammenzustellen. Spieler können dadurch sowohl Außenstrukturen als auch Innenräume freier gestalten und verschiedene Elemente miteinander kombinieren. Dazu zählen unter anderem Fenster, Verbindungsgänge und weitere Bauteile, die sich individuell in das Gesamtdesign einer Basis einfügen lassen.

Durch diesen Ansatz sollen unterschiedliche Baukonzepte entstehen können, etwa kleine Überlebensstationen oder umfangreiche Forschungs- und Erkundungsanlagen unter Wasser. Das System soll laut Entwickler mehr kreative Freiheit beim Aufbau und der Erweiterung von Lebensräumen innerhalb der Spielwelt ermöglichen.

Neues Bausystem wird im Entwickler-Vlog vorgestellt

Das modulare Bauprinzip wurde im Rahmen eines Entwickler-Vlogs präsentiert, in dem Mitglieder des Teams Einblicke in Konzept und technische Umsetzung geben. In dem Video erläutern Kiel McDonald, Leiter des Basisdesigns, sowie die Ingenieurin Carolyn Lu die Ideen hinter dem System und demonstrieren dessen Funktionsweise im Spiel.

Anthony Gallegos, Design Lead bei Unknown Worlds, erklärte, der Bau von Basen habe für die Reihe eine zentrale Bedeutung. Ziel der Weiterentwicklung sei es gewesen, mehr kreative Gestaltungsmöglichkeiten zu schaffen. Gallegos bezeichnete das neue System als „ein skulpturales Basenbausystem“, das deutlich mehr Flexibilität biete als frühere Lösungen innerhalb der Serie.

Der Entwickler-Vlog zeigt außerdem Szenen aus dem Mehrspielermodus. In „Subnautica 2“ wird ein optionaler Koop-Modus eingeführt, der gemeinsame Erkundung und Basisbau mit bis zu vier Teilnehmern ermöglicht.

Der Titel bildet den nächsten Teil der „Subnautica“-Reihe und führt in eine neue außerirdische Unterwasserwelt innerhalb des Universums der Serie. Neben neuen Ökosystemen sollen auch modulare Fahrzeuge sowie kooperatives Gameplay integriert werden. Die Entwicklung nutzt erstmals die „Unreal Engine 5“, um das bekannte Survival- und Erkundungskonzept technisch weiterzuführen.

„Subnautica 2“ soll im Jahr 2026 zunächst im Early Access für PC sowie für Konsolen der Xbox-Series erscheinen.