Sieben Staffeln. Zehn Folgen. Ein kleines Kaff irgendwo in Nordkalifornien. Und trotzdem schaut die halbe Welt zu. „Virgin River“ ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern fester Bestandteil des Netflix-Abonnements für alle, die romantisches Drama lieben und sich nicht dafür schämen. Die Rekord-Serie auf Netflix geht am 12. März 2026 in ihre mittlerweile 7. Staffel. Und zu dieser wurde nun auch endlich der offizielle Trailer veröffentlicht.

Alle zehn neuen Folgen des Serien-Dauerbrenners auf einmal, wie es sich für einen ordentlichen Binge-Abend gehört. Wer die sechste Staffel noch im Kopf hat, erinnert sich: Mel und Jack haben geheiratet. Endlich. Nach sechs Staffeln voller Missverständnisse, Rückschläge und emotionaler Achterbahnfahrten war das mehr als überfällig. Aber eine Hochzeit bedeutet bei „Virgin River“ natürlich nicht, dass danach Ruhe einkehrt.

Emotionale Geschichten & Kleinstadtdrama

Das wäre auch zu einfach. Der nun veröffentlichte Trailer deutet an, wohin die Reise mit Staffel 7 geht. Eine Patientin von Mel möchte ihr Neugeborenes in die Hände des frisch gebackenen Ehepaares geben – und damit rückt das Thema Adoption in den Mittelpunkt. Für Fans, die die Figur von Alexandra Breckenridge über die Jahre begleitet haben, ist das ein emotionaler Volltreffer. Mel hat so viel durchgemacht, dass man ihr dieses neue Kapitel von Herzen gönnt.

Ob es so reibungslos läuft wie erhofft, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Gleichzeitig brodelt im Hintergrund das übliche Kleinstadtdrama. Alte Liebesgeschichten, die nie wirklich abgeschlossen wurden, tauchen wieder auf. Und Virgin River selbst steht offenbar vor neuen Problemen – was genau das bedeutet, hält der Trailer noch schön unter Verschluss. Martin Henderson als Jack bleibt dabei die solide Konstante der Serie.

Die am längsten laufende Originalserie auf Netflix

Was „Virgin River“ nach wie vor zusammenhält, ist nicht der Plot. Seriös gesagt, ist der manchmal vorhersehbar bis konstruiert. Es ist der Cast. Tim Matheson, Annette O'Toole oder Colin Lawrence – die Nebenrollen geben der Serie ihr Gewicht. Virgin River fühlt sich wie ein echter Ort an, weil die Menschen darin wie echte Menschen wirken. Auch wenn Schicksalsschläge und romantische Verwicklungen in einem Tempo aufeinanderfolgen, das im echten Leben niemand überleben würde.

Sue Tenney, die die Serie auf Basis von Robyn Carrs Buchreihe entwickelt hat, weiß jedenfalls, was die Fanbs wollen. Die Verlängerung auf eine achte Staffel, noch vor dem offiziellen Start von Staffel 7 abgesegnet, spricht für sich. Damit ist „Virgin River“ inzwischen die am längsten laufende Realfilm-Originalserie auf Netflix überhaupt – kein schlechtes Ergebnis für eine Romanze, die in einem kleinen Holzfällerort spielt.