Wenn es um kerniges Actionkino geht, gehört Jason Statham seit Jahren zu den verlässlichsten Größen des Genres. Kaum ein Darsteller verkörpert physische Präsenz, stoische Coolness und kompromisslose Entschlossenheit so konsequent. Mit „Shelter“ kündigt sich nun der nächste Film an, der genau diese Qualitäten wieder in den Mittelpunkt rückt.
Der frisch veröffentlichte offizielle Trailer gibt einen ersten Eindruck davon, in welche Richtung der neue Actiontitel steuert – und der wirkt rau, isoliert und deutlich persönlicher als zuletzt. Im Mittelpunkt von "Shelter" steht Michael Mason, ein Mann mit Vergangenheit. Einst war er Teil einer Eliteeinheit, heute hat er diesem Leben bewusst den Rücken gekehrt.
Einsamkeit statt Einsatzbefehle
Der Trailer zeigt ihn fernab urbaner Schauplätze, zurückgezogen auf einer abgelegenen schottischen Insel. Wind, Regen, karge Landschaften – die Umgebung spiegelt den inneren Zustand der Hauptfigur wider. Mason sucht keine Aufträge mehr, sondern Abstand. Abstand zu alten Entscheidungen, zu Gewalt und zu Menschen, die ihn an frühere Zeiten erinnern.
Diese Ruhe bleibt jedoch nicht von Dauer. Ein plötzlich aufziehender Sturm bringt ein junges Mädchen in Lebensgefahr. Mason greift ein – nicht aus Pflicht, sondern aus Instinkt. Der Trailer deutet diese Schlüsselszene nur kurz an, doch sie fungiert als Auslöser für alles Weitere. Die Rettung bleibt nicht unbeobachtet, und genau hier beginnt die eigentliche Handlung von "Shelter".
Alte Verbindungen, neue Bedrohung
Mit Masons Eingreifen wird seine Existenz erneut sichtbar für Kräfte, die ihn längst abgeschrieben hatten. Frühere Auftraggeber treten wieder auf den Plan, unter ihnen eine Figur, gespielt von Bill Nighy, der bereits in Produktionen wie Fluch der Karibik und Tatsächlich... Liebe prägnante Rollen übernommen hat. In "Shelter" verkörpert er offenbar einen Strippenzieher aus der Vergangenheit, der Mason erneut ins Visier nimmt.
Was folgt, ist eine klassische Eskalationsspirale: Verfolgung, Konfrontationen und der Versuch, das eigene Refugium zu verteidigen. Der Trailer lässt keinen Zweifel daran, dass Mason gezwungen wird, wieder zu den Mitteln zu greifen, die er eigentlich hinter sich lassen wollte. Fans früherer Statham-Filme dürften Parallelen zu The Beekeeper oder A Working Man erkennen – kurze Dialoge, klare Fronten und eine Dynamik, die auf Bewegung statt Erklärung setzt.
Neuer Regisseur, vertraute Handschrift
Interessant ist auch der Wechsel hinter der Kamera. Nach den letzten gemeinsamen Projekten mit David Ayer übernimmt bei "Shelter" nun Ric Roman Waugh die Regie. Waugh hat sich vor allem im Action- und Thrillerbereich einen Namen gemacht und war unter anderem für Filme wie Angel Has Fallen, Greenland und Kandahar verantwortlich. Seine Inszenierungen zeichnen sich oft durch einen geerdeten Ton und physische Action aus – Eigenschaften, die gut zu Stathams Leinwandpersona passen.
Der Kinostart von "Shelter" ist für den 9. April 2026 in Deutschland angesetzt.
:quality(90))