Mit dem frisch veröffentlichten Trailer meldet sich eine der markantesten Figuren der deutschen Comedy zurück auf der Kinoleinwand. „Horst Schlämmer sucht das Glück“ setzt erneut auf den speziellen Blick seines Titelhelden, der zwischen Journalismus, Selbstüberschätzung und unbeirrbarem Tatendrang pendelt.
Der Film markiert zugleich das Comeback von Hape Kerkeling in seiner wohl bekanntesten Rolle und schlägt dabei einen Ton an, der stärker auf Gegenwartsbeobachtung als auf reine Politsatire setzt. Der Trailer etabliert schnell das neue Ziel der Reise, nämlich Glück. Oder genauer gesagt die Suche danach in einem Land, das sich im Dauerzustand zwischen Verunsicherung und Alltagstrott befindet.
Unterwegs zwischen Komik und Bestandsaufnahme
Horst Schlämmer, weiterhin stellvertretender Chefredakteur des „Grevenbroicher Tagblatts“, verlässt seinen vertrauten Schreibtisch und zieht los, um Antworten zu sammeln. Nicht theoretisch, sondern direkt vor Ort, mit Mikrofon, Notizblock und dem berühmten Trenchcoat. Dies mit bewusst überzeichneter Realität, in der steigende Preise, geschlossene Kneipen und gedrückte Stimmung zur Ausgangslage werden.
Statt großer politischer Bühnen rücken dieses mal Begegnungen am Wegesrand in den Fokus. „Horst Schlämmer sucht das Glück“ inszeniert Schlämmer als rastlosen Beobachter, der quer durch Deutschland reist und dabei von einer Situation in die nächste stolpert. Fähren, Ersatzbusse und improvisierte Mitfahrgelegenheiten gehören ebenso zur Route wie zufällige Gespräche, die zwischen trockenem Humor und leiser Nachdenklichkeit schwanken.
Amüsantes Roadmovie durch die Republik
Alles erinnert dabei an ein amüsantes Roadmovie. Auffällig ist dabei, wie konstant der Charakter geblieben ist. Der Trailer zeigt keinen modernisierten Schlämmer, sondern eine Figur, die sich scheinbar unbeirrt durch eine veränderte Republik bewegt. Inszeniert wurde der Film von Sven Unterwaldt, der mit Comedy-Formaten vertraut ist und dem Stoff eine klare Kinoperspektive verleiht. Neben Kerkeling gehören Laura Thomas, Meltem Kaptan und Tahnee Schaffarczyk zur Besetzung, wobei Tahnee hier erstmals auf der großen Leinwand zu sehen ist. Der Kinostart ist für den 26. März 2026 angesetzt.
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