Nach mehr als einem Jahrzehnt wird die zentrale Geschichte von „Puella Magi Madoka Magica“ endlich im Kino fortgesetzt. Crunchyroll hat bestätigt, dass „Puella Magi Madoka Magica – Der Film: Walpurgisnacht: Rising“ am 24. November 2026 in die deutschen Kinos kommt. Gezeigt wird der Kult-Anime im japanischen Original mit deutschen Untertiteln.
Für Fans ist der neue Film vor allem deshalb ein großes Ereignis, weil er direkt an „Puella Magi Madoka Magica the Movie: Rebellion“ aus dem Jahr 2013 anknüpft. Damit geht die Geschichte von Madoka Kaname und Homura Akemi nach 13 Jahren endlich weiter.
Homuras neue Realität gerät aus den Fugen
Nach den Ereignissen von „Rebellion“ hat Homura die Realität neu gestaltet. Madoka und ihre Freundinnen können dadurch wieder ein scheinbar normales Leben führen. Doch die von Homura erschaffene Welt beginnt zunehmend Risse zu bekommen. Mehrere Anomalien stellen die neue Ordnung infrage. Gleichzeitig tauchen zwei bislang unbekannte Magical Girls auf, die nach dem Gesetz des Kreises suchen.
Als schließlich auch die gefürchtete Hexe Walpurgisnacht zurückkehrt, gerät Homuras Versuch, das von ihr geschaffene Leben zu bewahren, endgültig in Gefahr. Damit setzt „Walpurgisnacht: Rising“ genau an einem der entscheidenden Punkte der bisherigen Geschichte an. Wer die Reihe bislang nicht kennt, sollte allerdings nicht unbedingt mit dem neuen Film beginnen. Denn hinter „Madoka Magica“ steckt inzwischen eine Geschichte, deren Ereignisse und Figuren eng miteinander verbunden sind.
„Madoka Magica“ mit Anime-Kultstatus
Die ursprüngliche Serie erschien 2011 und besteht aus lediglich zwölf Episoden. Auf den ersten Blick erinnert sie mit ihren niedlichen Charakterdesigns und jungen Magical Girls an klassische Vertreter des Genres. Diese Erwartung wird jedoch sehr schnell auf den Kopf gestellt. Im Mittelpunkt steht die Schülerin Madoka Kaname, die auf das mysteriöse Wesen Kyubey trifft.
Es bietet jungen Mädchen die Erfüllung eines beliebigen Wunsches an. Im Gegenzug werden sie zu Magical Girls und müssen gegen sogenannte Hexen kämpfen. Hinter diesem scheinbar einfachen Handel stecken jedoch Konsequenzen, die Madoka und ihre Freundinnen zunächst nicht überblicken können. Die Serie verbindet typische Magical-Girl-Motive mit Psycho-Drama, Mystery und Horror.
Wünsche, Hoffnung, Freundschaft und Selbstaufopferung treffen auf Verzweiflung und teilweise drastische Konsequenzen. Besonders markant sind zudem die surreal gestalteten Hexenwelten von Gekidan Inu Curry, die sich deutlich vom übrigen Charakterdesign abheben. Yuki Kajiuras Musik trägt einen weiteren wichtigen Teil zur melancholischen und bedrohlichen Atmosphäre bei.
Drei Kinofilme vor „Walpurgisnacht: Rising“
Nach der TV-Serie wurde die Geschichte zunächst in zwei Kinofilmen neu aufbereitet. „Puella Magi Madoka Magica the Movie Part 1: Beginnings“ und „Part 2: Eternal“ erschienen 2012 und erzählen im Wesentlichen die Handlung der zwölf Episoden in kompakter Form neu. Dafür wurden unter anderem Szenen überarbeitet und Dialoge neu aufgenommen.
Entscheidend für die weitere Geschichte ist jedoch „Puella Magi Madoka Magica the Movie: Rebellion“ von 2013. Der dritte Film erzählt erstmals eine neue Handlung nach den Ereignissen der Serie und rückt Homura Akemi noch stärker in den Mittelpunkt. Sein Ende verändert das Verhältnis zwischen Madoka und Homura grundlegend – und bildet die direkte Ausgangslage für „Walpurgisnacht: Rising“.
Neueinsteiger können daher entweder die zwölfteilige Serie und anschließend „Rebellion“ sehen oder die Serie durch die beiden Compilation-Filme „Beginnings“ und „Eternal“ ersetzen. Danach folgt „Rebellion“, bevor es mit „Walpurgisnacht: Rising“ weitergeht. Für die neue Fortsetzung kehren zudem mehrere der prägenden Köpfe der Reihe zurück.
Dazu gehören Akiyuki Shinbo, Gen Urobuchi, Ume Aoki und Komponistin Yuki Kajiura. Auch die Animation entsteht erneut bei Studio SHAFT. Also nicht vergessen und dick im Kalender markieren, „Puella Magi Madoka Magica – Der Film: Walpurgisnacht: Rising“ startet am 24. November 2026 in den deutschen Kinos.
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