„Naruto“ gehört zu den einflussreichsten Anime- und Manga-Franchises aller Zeiten. „Naruto“ läuft seit Jahren in Dauerschleife auf Millionen von Bildschirmen, steht in unzähligen Manga-Regalen und wird auf Conventions gefeiert. Stirnbänder mit Dorfsymbolen, Jutsu-Handzeichen und Diskussionen über die besten Kämpfe gehören für viele Fans einfach dazu.
Jetzt steht das nächste große Kapitel an. Denn eine Live-Action- Verfilmung fürs Kino nimmt langsam Form an. Hinter dem Projekt tut sich offenbar mehr, als lange sichtbar war. Aus der Branche heißt es, dass die Dreharbeiten noch gegen Ende des Jahres starten könnten. Damit wird aus einem Projekt, das jahrelang eher wie ein Plan auf dem Papier wirkte, langsam eine echte Produktion.
Masashi Kishimoto hat Film zugestimmt
Schon vor Jahren gab es Versuche, „Naruto“ als Realfilm umzusetzen, doch damals verlief alles im Sand. Zu groß war die Sorge, dass Hollywood die Ninja-Welt nicht richtig einfängt. Diesmal sitzt mit Destin Daniel Cretton ein Regisseur auf dem Stuhl, der große Produktionen kennt und weiß, wie man Action, Effekte und Figuren zusammenbringt.
Für eine Reihe wie „Naruto“ ist das kein kleines Detail. Rasante Kämpfe, Spezialtechniken und riesige Beschwörungen brauchen ein Team, das mit so etwas umgehen kann. Sonst wirken Rasengan und Co. schnell wie billige Tricks. Ein Punkt, der im Fandom aufmerksam verfolgt wird ist Masashi Kishimoto. Er soll dem Film zugestimmt haben.
Die Naruto-Story
Der Schöpfer der Reihe hält sich bei solchen Projekten nicht immer im Hintergrund, deshalb gilt seine Unterstützung als wichtiges Signal. Seine Geschichte lebt stark von den Figuren und ihren Beziehungen. Wenn das verloren geht, bleibt nur eine Hülle ohne Herz. Im Kern soll die Realverfilmung die bekannte Story erzählen.
Naruto Uzumaki wächst in Konoha als Außenseiter auf. In ihm steckt der neunschwänzige Fuchsgeist, was ihm im Dorf misstrauische Blicke einbringt. Während andere Kinder Freunde und Anerkennung finden, kämpft Naruto erst einmal um Aufmerksamkeit. Sein Traum vom Hokage-Titel ist mehr als nur ein Karriereziel. Es geht darum, ernst genommen zu werden und einen Platz zu haben.
Naruto ein echter Dauerbrenner
Mit Sasuke und Sakura entsteht später Team 7, begleitet von Kakashi als Lehrer. Missionen, Prüfungen und Rivalitäten treiben die Handlung an. Dazu kommen größere Konflikte zwischen Dörfern, alte Fehden und Gegner mit eigenen Zielen. Viele Arcs verbinden spektakuläre Kämpfe mit persönlichen Geschichten. Genau diese Mischung aus Action und Emotion hat die Reihe so groß gemacht.
Seit dem Manga-Start 1999 entwickelte sich „Naruto“ von einer neuen Shōnen-Serie zu einem Dauerbrenner. Der Anime, Kinofilme, Spiele und später „Boruto“ hielten die Ninja-Welt am Laufen. Bestimmte Szenen und Techniken sind längst Klassiker, die immer wieder geteilt und nachgestellt werden. Für den Realfilm sind noch viele Fragen offen. Wer spielt Naruto, Sasuke oder Sakura? Wie realistisch sehen Jutsus aus? Und welche Story schafft es in einen einzelnen Film? Stoff gäbe es mehr als genug.
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