Kaum eine Filmfigur hat die Kinogeschichte so geprägt wie Rocky Balboa. Mit „I Play Rocky“ kommt nun erstmals ein Biopic auf die große Leinwand, das nicht den legendären Boxer selbst, sondern die außergewöhnliche Entstehung des Kultfilms aus dem Jahr 1976 in den Mittelpunkt stellt.

Der Film erzählt, wie ein damals nahezu unbekannter Schauspieler gegen alle Widerstände für seinen Traum kämpfte – und damit eine der größten Erfolgsgeschichten Hollywoods schrieb. Seine Weltpremiere feiert „I Play Rocky“ auf dem Toronto International Film Festival (TIFF). In Deutschland bringt LEONINE Studios den Film am 5. November 2026 in die Kinos.

Der lange Weg zum Filmklassiker „Rocky“

Im Mittelpunkt steht der junge Sylvester Stallone, gespielt von Anthony Ippolito, der als erfolgloser Schauspieler innerhalb von nur dreieinhalb Tagen das Drehbuch zu „Rocky“ schreibt. Obwohl mehrere Interessenten den Stoff kaufen möchten, knüpft Stallone den Verkauf an eine Bedingung: Er will die Hauptrolle selbst übernehmen.

Mit wenig Geld, zahlreichen Rückschlägen und kaum Unterstützung hält er unbeirrt an diesem Traum fest. Aus diesem mutigen Entschluss entsteht schließlich einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Sportfilme aller Zeiten – eine Geschichte, die bis heute als eines der außergewöhnlichsten Hollywood-Märchen gilt.

Oscarpreisträger Peter Farrelly übernimmt die Regie

Für die Inszenierung zeichnet Peter Farrelly verantwortlich, der für „Green Book – Eine besondere Freundschaft“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Das Drehbuch stammt von Peter Gamble. Neben Anthony Ippolito gehören Matt Dillon als Stallones Vater Frank Stallone Sr., Stephan James als Carl Weathers, AnnaSophia Robb als Sasha Czack sowie Jay Duplass als „Rocky“-Regisseur John G. Avildsen zur Besetzung.

Mit „I Play Rocky“ richtet sich der Blick nicht auf die berühmten Kämpfe im Boxring, sondern auf den außergewöhnlichen Weg, der überhaupt erst zur Entstehung des Filmklassikers führte. Das Biopic erzählt damit die Geschichte eines Mannes, der unbeirrt an sich selbst glaubte und damit Filmgeschichte schrieb.