In Westeros kehrt keine Ruhe ein. Das Universum von „Game of Thrones“ wächst weiter und das nicht nur in eine Richtung. Während mit „A Knight of the Seven Kingdoms“ aktuell ein weiteres Spin-off an den Start geht, entstehen im Hintergrund bereits neue Ideen, die zeitlich nach der Hauptserie ansetzen könnten.
Parallel dazu steht sogar ein groß angelegtes Leinwandprojekt zur Diskussion, das tief in die Vergangenheit der Sieben Königslande führt. Bereits vor einigen Jahren kursierten erste Berichte über eine direkte Fortsetzung der Originalserie. Damals stand Jon Schnee im Mittelpunkt, erneut gespielt von Kit Harington. Hinter den Kulissen entwickelte sich jedoch ein Konzept, das intern für Diskussionen sorgte.
Ein neuer Anlauf nach kreativer Kehrtwende
Die angedachte Geschichte zeichnete ein sehr düsteres Bild. Nämlich Jon als gebrochene Figur, fernab alter Ideale, ohne Schwert, ohne Wolf und mit einem endgültigen Schicksal. Laut Berichten aus Branchenkreisen, unter anderem vom „The Hollywood Reporter“, entschied sich HBO schließlich gegen diesen Ansatz.
Damit war die Idee eines Sequels allerdings nicht erledigt. Stattdessen wurde das Projekt neu gedacht. Aktuell arbeitet der Autor Quoc Dang Tran an einem alternativen Konzept, das erzählerisch neue Wege einschlagen soll. Besonders häufig fällt dabei der Name Arya Stark. Ihr offenes Ende nach der achten Staffel bietet zahlreiche Möglichkeiten für neue Geschichten – insbesondere jenseits von Westeros.
Essos, Arya und neue Perspektiven
Gerüchte deuten darauf hin, dass ein möglicher Schauplatz Essos sein könnte. Diese Region spielte bislang zwar eine wichtige Rolle, stand aber selten dauerhaft im Fokus. Aryas Entschluss, bekannte Pfade zu verlassen, passt thematisch zu einer Erzählung, die Entdeckung und Neuanfang betont. Ende 2024 hatte Serien-Schöpfer George R. R. Martin selbst angedeutet, dass Gespräche mit Maisie Williams stattgefunden haben sollen.
„Aegons Eroberung“: Westeros fürs Kino?
Offizielle Details gibt es bislang nicht, doch aus dem Umfeld von HBO ist vernehmbar, dass das Interesse an einer Fortsetzung weiterhin groß ist. Unabhängig von den Sequel-Ideen wird auch über eine Rückkehr in die Frühgeschichte der Targaryens nachgedacht. Im Zentrum steht dabei „Aegons Eroberung“, ein Ereignis, das rund drei Jahrhunderte vor den bekannten Serien angesiedelt ist.
Der Feldzug von Aegon dem Eroberer, unterstützt von Drachen und Loyalisten, gilt als Schlüsselmoment der Welt von Westeros. Noch ist offen, ob diese Geschichte als Serie oder als aufwendig produzierter Kinofilm umgesetzt werden soll. Intern wird offenbar über eine epische Inszenierung nach dem Vorbild moderner Fantasy-Großproduktionen diskutiert.
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