Mit dem Start von HBO Max erweitert sich die hiesige Streaming-Landschaft deutlich. Der Dienst von Warner Bros. Discovery ist nun auch in Deutschland verfügbar und bringt ein breit aufgestelltes Programm aus Serien, Filmen, Dokumentationen und Sportübertragungen mit. Bereits zum Launch setzt „HBO Max“ auf bekannte Eigenproduktionen, internationale Neuheiten und umfangreiche Katalogtitel aus mehreren Jahrzehnten TV- und Filmgeschichte.

Ergänzt wird das Angebot durch Inhalte von Marken wie Warner Bros., Cartoon Network, TLC und DMAX. Im Serienbereich bildet hochwertiges Drama einen klaren Schwerpunkt. Zu den aktuellen Produktionen gehört das Krankenhausdrama „The Pitt“, das als Max Original erstmals in Deutschland abrufbar ist. Ebenfalls neu verfügbar ist die vierte Staffel des Finanzdramas „Industry“. Internationale Akzente setzen Miniserien wie „All Her Fault“ mit Sarah Snook oder die französische Produktion „The Seduction“ mit Diane Kruger.

Von „Game of Thrones“ bis „The Last of Us“

Daneben finden sich zahlreiche etablierte HBO-Marken im Katalog, darunter „Game of Thrones“, „House of the Dragon“, „Succession“, „Euphoria“, „The Last of Us“ und „The White Lotus“. Auch Erweiterungen bekannter Universen sind eingeplant, etwa das neue Prequel „A Knight of the Seven Kingdoms“, das zeitnah an den Start geht. Für den deutschsprachigen Markt sind ebenfalls eigene Projekte vorgesehen.

Mit „Banksters“ erscheint die erste deutsche HBO-Serie, später folgt das Prequel „4 Blocks Zero“. Darüber hinaus arbeiten die „Dark“-Schöpfer an einer neuen Thrillerserie, die bekannte Motive des „Struwwelpeter“ in zeitgemäßer Form neu interpretiert. Abgerundet wird das Serienangebot durch langjährige Dauerbrenner wie „Die Sopranos“, „Friends“, „The Big Bang Theory“, „The Wire“ oder „Sex and the City“ samt Fortsetzung.

Blockbuster, Klassiker und Franchise-Kino

Auch das Filmangebot fällt zum Start umfangreich aus. Dazu zählen aktuelle Produktionen wie „One Battle After Another“ mit Leonardo DiCaprio oder der Vampirhorror „Blood & Sinners“ von Ryan Coogler. Superheldenfans finden mit „Superman“ eine aktuelle DC-Interpretation im Katalog. Ergänzt wird das Angebot durch große Filmreihen wie „Harry Potter“, „Phantastische Tierwesen“, „Dune“, „Dune: Teil 2“, „The Batman“ sowie die „Der Herr der Ringe“. In den kommenden Wochen folgen weitere New-Line-Cinema-Titel und ausgewählte europäische Kinoproduktionen.

Neben Entertainment setzt „HBO Max“ auch auf Live-Sport. Alle Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 werden ohne Zusatzkosten übertragen. Zusätzlich kann ein optionales Sport-Paket gebucht werden, das umfangreiche Übertragungen von Grand-Slam-Turnieren, großen Radrundfahrten sowie Wintersport-Events umfasst. Damit positioniert sich der Dienst auch als Anlaufstelle für internationale Sportereignisse.

Abomodelle mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Zum Launch setzt „HBO Max“ auf ein dreistufiges Preismodell mit monatlicher Kündbarkeit. Das günstigste Einstiegsangebot ist das Basis-Abo mit Werbung, das paralleles Streaming auf zwei Geräten in Full HD ermöglicht. Dieses Modell startet ab Januar 2026 bei 5,99 Euro pro Monat und steigt Anfang 2027 auf 6,99 Euro. Darüber rangiert das Standard-Abo, ebenfalls mit zwei parallelen Streams und Full-HD-Auflösung. Zusätzlich sind hier bis zu 30 Downloads für die Offline-Nutzung enthalten.

Der monatliche Preis liegt ab Januar 2026 bei 11,99 Euro und erhöht sich ab 2027 auf 12,99 Euro. Für Nutzer mit Fokus auf Bild- und Tonqualität ist das Premium-Abo vorgesehen. Es erlaubt das gleichzeitige Streaming auf vier Geräten, bietet 4K Ultra HD, Dolby Atmos sowie bis zu 100 Downloads. Dieses Paket kostet ab Januar 2026 monatlich 16,99 Euro und ab Januar 2027 dann 17,99 Euro. Ergänzend kann zu jedem dieser Abos ein Sport-Paket hinzugebucht werden. Dieses kostet in Deutschland und Österreich 3,00 Euro pro Monat, enthält Werbung und ist auf zwei parallele Streams innerhalb des jeweiligen Abos beschränkt.