Die Motoren der langlebigen Action-Reihe laufen wieder auf Hochtouren. Der elfte Teil von „Fast and Furious“ hat nicht nur einen offiziellen Termin bekommen, sondern auch einen Namen: „Fast Forever“. Damit rückt das geplante Finale der Saga ein Stück näher an die Kinoleinwände. Denn lange war unklar, wann und in welcher Form das Projekt überhaupt realisiert wird.

Hinter den Kulissen galt der Film als schwierige Baustelle, bei der Zeitpläne, Verträge und kreative Fragen gleichzeitig gelöst werden mussten. Über Monate kursierten Berichte, dass weder ein fertiges Skript vorliege noch alle Beteiligten fest zugesagt hätten. Außerdem stand im Raum, dass das Studio die Kosten stärker kontrollieren wolle als bei früheren Teilen.

Kinostart 2028

Die Reihe ist bekannt für aufwendige Drehs rund um den Globus, spektakuläre Fahrzeugflotten und Stunts, die eher auf großes Kino als auf Realismus setzen. Entsprechend hoch sind normalerweise die Budgets. Dass es trotzdem weitergeht, zeigt, welchen Stellenwert die Marke inzwischen hat. Der neue Kinostart ist für Mitte März 2028 angekündigt. Bis zur Premiere bleibt also noch Zeit, in der Casting, Dreh und Postproduktion untergebracht werden müssen.

Die Geschichte von „Fast and Furious“ ist ohnehin ungewöhnlich. Anfang der 2000er startete alles als Film über illegale Straßenrennen, Tuning und die Szene rund um schnelle Autos. Damals standen importierte Sportwagen, Nachtfahrten durch Großstädte und Rivalitäten auf Asphalt im Mittelpunkt. Mit den Jahren verschob sich der Fokus immer weiter. Aus Straßenrennen wurden Raubzüge, aus lokalen Konflikten internationale Missionen. Spätestens seit der Mitte der Reihe geht es um globale Bedrohungen, Geheimdienste und Missionen mit hohem Risiko.

„Fast Forever“ soll Abschluss bilden

Trotz dieser Entwicklung blieb ein Element konstant: das Motiv von Zusammenhalt und Loyalität innerhalb der Crew. Die Figuren wurden zu einem Cast, das von Film zu Film größer wurde. Neue Gesichter kamen dazu, frühere Gegenspieler wechselten die Seiten, und die Schauplätze verteilten sich über mehrere Kontinente. Die Filme setzen heute auf eine Mischung aus Action, Humor und einem gewissen Selbstbewusstsein im Umgang mit physikalischen Grenzen.

Autos springen zwischen Wolkenkratzern, jagen über Eisflächen oder werden zu Werkzeugen für waghalsige Manöver. „Fast Forever“ soll diesen langen Bogen nun abschließen. Welche Story genau erzählt wird, ist noch offen.