Der Titel alleine sorgt seit Jahrzehnten für Gänsehaut. Die Rede ist vom berühmt-berüchtigten Skandalfilm „Gesichter des Todes“. Nun kehrt der Horrorkult mit „Faces of Death“ als Neuinterpretation zurück. In den USA ist der Kinostart für den 10. April 2026 angesetzt, einen deutschen Termin gibt es leider noch nicht. Dafür aber den ersten Trailer!

Die amerikanische Altersfreigabe fällt dabei wenig verwunderlich deutlich aus. Die Motion Picture Association vergab ein hartes R-Rating wegen „starker blutiger Gewalt, Gore, sexuellen Inhalten, Nacktheit, Sprache und Drogenkonsum“. Der Trailer vermittelt nun, in welche Richtung das Remake geht.

Gewalt im digitalen Zeitalter

Das Original von 1978 war berüchtigt für seinen pseudo-dokumentarischen Stil. Es spielte bewusst mit der Unsicherheit, ob gezeigte Szenen echt oder inszeniert waren – ein Konzept, das damals zu Verboten und Indizierungen führte. Das Remake schlägt jedoch einen anderen Weg ein und verlegt den Schrecken konsequent in die Gegenwart.

Regie führt Daniel Goldhaber, bekannt durch „How to Blow Up a Pipeline“. Statt Archiv-Ästhetik setzt die neue Version auf eine fiktionale Handlung, die sich mit moderner Medienrealität auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht eine Content-Moderatorin einer großen Video-Plattform, die täglich verstörende Clips sichtet und löscht.

Bekannte Gesichter im Cast

Während sie selbst mit einem persönlichen Trauma kämpft, stößt sie auf Videos, in denen brutale Taten inszeniert werden – offenbar inspiriert vom ursprünglichen Film. Doch in Zeiten von Deepfakes, KI-Manipulation und digitaler Täuschung bleibt unklar, ob es sich um reale Verbrechen oder perfekt konstruierte Fälschungen handelt. Vor der Kamera stehen unter anderem Dacre Montgomery, Barbie Ferreira, Jermaine Fowler und Musikerin Charli XCX.

Gedreht wurde bereits im Frühjahr 2023 mit einem vergleichsweise überschaubaren Budget. Der Trailer deutet jedenfalls eine kühle, kontrollierte Bildsprache an, die weniger auf nostalgische Provokation setzt, sondern auf eine beklemmende Alltagsnähe. Ob das Remake damit eine ähnliche Kontroverse auslösen kann wie das Original, wird sich mit dem Kinostart sicherlich zeigen.