„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat sich längst vom winterlichen TV-Ritual zu einem eigenständigen TV-Phänomen entwickelt. Während viele Produktionen aus den 70ern heute eher Staub ansetzen, hält sich dieser Märchenschatz seit Jahrzehnten auf den Bildschirmen. Das mit einer Selbstverständlichkeit, die fast schon magisch wirkt.

Kaum kündigt sich die Vorweihnachtszeit an, polieren die ARD-Sender ihre Festtagsprogrammpläne, und der Klassiker bekommt wieder jede Menge Sendeplätze. 2025 macht da keine Ausnahme. Der Märchen-Klassiker weckt dabei natürlich reichlich nostalgische Gefühle. Der Kultstreifen entstand in einer Zeit, in der Koproduktionen zwischen der Tschechoslowakei und der DDR Alltag waren.

Eigentlich ein Sommermärchen

Dass ausgerechnet dieses Märchenprojekt später Kultstatus erreicht, war damals allerdings kaum absehbar. Noch kurioser wird es, wenn man bedenkt, dass der Film ursprünglich im Sommer hätte spielen sollen. Aber weil die DEFA im warmen Halbjahr ausgelastet war, musste das Team in eisiger Kälte ran. Das verschneite Setting, das heute wie eine bewusste künstlerische Entscheidung wirkt, war also reiner Zufall und ein organisatorischer Kompromiss.

Spannend für alle Fans ist aber auch der Blick hinter die Kulissen. Libuse Safránková und Pavel Trávnícek wurden nicht etwa gezielt als Traumpaar gecastet, sondern eher zufällig ausgewählt. Dass sie später zu ikonischen Gesichtern des osteuropäischen Märchenfilms wurden, zeigt, wie unberechenbar Filmgeschichte manchmal funktioniert.

Zwischen November 2025 und Januar 2026

Die zauberhafte Variation des bekannten „Aschenputtel“-Motivs, angereichert durch die drei mystischen Nüsse, verlieh der Story einen originellen Dreh und offenbar genug Charme, um Generationen bis heute an den Bildschirm zu fesseln. Auch 2025 hält das deutsche Fernsehen an dieser Tradition fest. Zwischen November 2025 und Januar 2026 wird „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wieder zum festen Bestandteil im Free-TV.

Einige Sender zeigen den Film bereits weit vor dem Advent, andere setzen auf die Feiertags- und Jahreswechselstimmung. Und wer gar nicht erst auf die Ausstrahlungen im Free-TV warten möchte, findet „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ inzwischen auch im Streaming-Abo unter anderem bei Netflix, RTL+, MagentaTV+ und ARD Plus.

Nachfolgend eine Übersicht der TV-Ausstrahlungen für "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel":

16.11. | 15:35 Uhr – Das Erste 23.11. | 14:35 Uhr – WDR 30.11. | 15:35 Uhr – SWR 07.12. | 16:25 Uhr – rbb 14.12. | 17:25 Uhr – MDR 21.12. | 12:25 Uhr – hr 24.12. | 12:50 Uhr – Das Erste24.12. | 15:00 Uhr – BR24.12. | 16:25 Uhr – NDR24.12. | 20:15 Uhr – WDR 25.12. | 15:25 Uhr – Das Erste 25.12. | 18:50 Uhr – One 26.12. | 15:00 Uhr – MDR 26.12. | 16:30 Uhr – rbb 27.12. | 10:00 Uhr – SWR 28.12. | 12:00 Uhr – KiKA 31.12. | 12:40 Uhr – One 31.12. | 13:55 Uhr – hr 06.01. | 11:15 Uhr – BR