Ein kleines gallisches Dorf, jede Menge Römer und ein Zaubertrank, der regelmäßig für ordentlich Ärger sorgt. Die frühen Zeichentrickabenteuer von Asterix und Obelix haben längst ihren festen Platz in der Filmgeschichte. Wer die Klassiker bislang nur aus dem Fernsehen oder dem Heimkino kennt, bekommt im kommenden Jahr eine neue Gelegenheit sie auf der großen Leinwand zu sehen.
Drei Abenteuer aus den Anfangsjahren
Denn Studiocanal bringt die ersten drei Asterix-Zeichentrickfilme ab dem 14. Januar 2027 in restaurierten Fassungen zurück auf die große Leinwand. Begleitet wird das Kino-Festival von einem neuen Trailer. Den Auftakt bildet „Asterix – Der Gallier“ aus dem Jahr 1967. Der erste abendfüllende Zeichentrickfilm rund um die beiden unbeugsamen Gallier feiert damit passend zur Wiederaufführung seinen 60. Geburtstag.
Im Mittelpunkt steht das wohl größte Problem der römischen Besatzer. Nämlich das Geheimnis des Zaubertranks, der den Bewohnern des kleinen Dorfes übermenschliche Kräfte verleiht. Um endlich hinter die Rezeptur zu kommen, lassen die Römer den Druiden Miraculix entführen. Natürlich dauert es nicht lange, bis Asterix und Obelix sich auf den Weg machen, um ihn zu befreien.
Mit „Asterix und Kleopatra“ aus dem Jahr 1968 geht die Reise anschließend nach Ägypten. Dort hat sich Königin Kleopatra auf eine Wette mit Julius Cäsar eingelassen. Innerhalb von nur drei Monaten soll ein prächtiger Palast entstehen, der die Fähigkeiten ihres Volkes unter Beweis stellt. Der Architekt Numerobis steht damit vor einer nahezu unmöglichen Aufgabe und bittet die Gallier um Unterstützung. Besonders interessant ist der Film auch deshalb, weil René Goscinny und Albert Uderzo, die beiden Schöpfer der Comicreihe, selbst an der Regie beteiligt waren.
Zwölf Prüfungen und der berühmte Passierschein A38
Als dritter Film ist „Asterix erobert Rom“ aus dem Jahr 1976 Teil des Festivals. Anders als seine beiden Vorgänger basiert das Abenteuer nicht auf einem bereits veröffentlichten Comicband, sondern erzählt eine eigens für den Film entwickelte Geschichte. Julius Cäsar hat endgültig genug von den unbeugsamen Galliern und stellt Asterix und Obelix vor zwölf Prüfungen.
Nur wenn sie sämtliche Aufgaben bestehen, dürfen sie ihre Überlegenheit gegenüber den Römern beweisen. Dabei müssen sich die beiden nicht nur mit gefährlichen Gegnern und scheinbar unlösbaren Herausforderungen auseinandersetzen. Besonders berühmt wurde die Episode im „Haus, das Verrückte macht“, in dem Asterix versucht, den Passierschein A38 zu bekommen und dabei an der römischen Bürokratie zu verzweifeln.
In Deutschland entwickelte sich der Film zu einem enormen Kinoerfolg. Rund 7,2 Millionen Zuschauer sahen das Abenteuer, womit „Asterix erobert Rom“ zum erfolgreichsten Kinofilm des Jahres 1976 in Deutschland wurde.
Zum Jubiläum gibt es auch ein neues Filmalbum
Die Rückkehr der Zeichentrickklassiker fällt in eine Zeit gleich zweier Jubiläen. Während der erste Asterix-Film 2027 bereits 60 Jahre alt wird, feiert „Asterix erobert Rom“ in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Aus diesem Anlass veröffentlicht Story House Egmont eine neue Jubiläumsausgabe von „Asterix erobert Rom – Das Album zum Film“. Neben der bekannten Geschichte enthält die Neuauflage 16 zusätzliche Making-of-Seiten mit Einblicken in die Entstehung des Zeichentrickfilms. Für Sammler gibt es außerdem eine kleine Besonderheit: Erstmals liegt dem Album eine offizielle Ausgabe des legendären Passierscheins A38 bei. Die Hardcover-Ausgabe ist bereits seit dem 6. Oktober 2026 erhältlich. Eine Softcover-Fassung folgt am 20. Oktober.
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