Wenn man an die allseits beliebten Gummibärchen denkt, dann hat man automatisch einen süßen Geschmack auf der Zunge. Im Hause Haribo wagt man sich nun aber an eine Reihe neuer Geschmacksrichtungen, die sich durch einen eher ungewöhnlichen Ansatz auszeichnen: Bitterkeit.

Wie die „Bild“ berichtet, sollen die neuen Sorten an beliebte Sommerdrinks erinnern und tragen von daher Namen wie „Bitter Lemon“, „Bitter Orange“ und „Bitter Wildberry“. Eine davon soll demnach sogar nach Aperol Spritz schmecken und damit offenbar eine erwachsene Zielgruppe ansprechen.

Die Produktion der neuen, bitteren Gummibärchen gestaltet sich für den Hersteller jedoch schwieriger als die traditionelle süße Linie, wie Peter Mücher, seines Zeichens Produktentwickler bei Haribo, erläutert:

„Ein Hauch zu viel, und die Bitterkeit schockt dich. Ist es zu wenig, fragen sich die Fruchtgummi-Fans, wo der bittere Geschmack ist.“

Wir für unseren Teil sind gespannt, wie gut der Spagat letztlich gelingen wird und freuen uns nun noch etwas mehr auf den Sommer.

Wusstet ihr eigentlich …

… dass sich der Name Haribo von den ersten zwei Buchstaben des Vor- und Nachnamens des Firmengründers sowie des Firmenstandorts ableitet? Gegründet wurde das deutsche Süßwarenunternehmen nämlich 1920 von HA(ns) RI(egel) Sr. in BO(nn).  Seinen Durchbruch hatte der Süßwarenhersteller mit der Erfindung des Gummibärchens im Jahr 1922, das ursprünglich als „Tanzbär“ bekannt wurde und später zum weltberühmten „Goldbären“ weiterentwickelt wurde.

Das Unternehmen expandierte schnell und etablierte Produktionsstätten in ganz Europa. Nach dem Tod von Hans Riegel Sr. im Jahr 1945  übernahmen seine Söhne Hans und Paul Riegel die Leitung. Unter ihrer Führung setzte Haribo seinen globalen Expansionskurs fort und wurde zu einer Ikone für Fruchtgummis weltweit. Haribo ist bekannt für seine breite Palette an Produkten, darunter verschiedene Arten von Gummibärchen, Lakritz und Schaumzuckerwaren.

Heute ist Haribo ein globaler Marktführer im Süßwarensegment, der in mehr als 100 Ländern tätig ist. Der Hauptsitz liegt aber auch heute noch in Bonn, wo alles begann.

Quelle: bild.de