Vivo hat das neue Foldable X Fold6 z vorgestellt – zunächst für den chinesischen Markt, doch im, Laufe des Jahres soll auch Europa folgen. Im Mittelpunkt stehen ein umfangreiches Kamerasystem mit ZEISS-Technik, ein großer Akku sowie neue KI-Funktionen für Produktivität und Multitasking.

Mit dem X Fold6 setzt vivo auf eine Kombination aus leistungsstarker Hardware und einem überarbeiteten Softwarekonzept. Das faltbare Smartphone verfügt über ein vollständiges ZEISS-Kamerasystem mit einer 200-Megapixel-Hauptkamera, einer 50-Megapixel-APO-Telekamera und einer 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Ergänzt wird das System durch den speziell für Foldables optimierten BlueImage Imaging Chip V3+, der die Bildverarbeitung übernehmen soll.

Die Hauptkamera nutzt einen Samsung-HPB-Sensor und soll auch bei schwierigen Lichtverhältnissen detailreiche Aufnahmen ermöglichen. Die Telekamera bietet einen dreifachen Periskop-Zoom, optische Stabilisierung nach CIPA-4.5-Standard, einen bis zu 100-fachen HyperZoom sowie Tele-Makro-Aufnahmen mit bis zu 20-facher Vergrößerung. Komplettiert wird das System von einer Ultraweitwinkelkamera mit einer Brennweite von 16 Millimetern. Alle rückseitigen Kameras verfügen zudem über eine ZEISS-T*-Beschichtung, um Reflexionen und Geisterbilder zu reduzieren.

Multitasking und KI stehen im Fokus

Für zusätzliche Reichweite bei der Fotografie bietet vivo den ZEISS Telephoto Extender Gen 2 an. Das Zubehör erweitert die Brennweite auf umgerechnet 200 Millimeter, arbeitet mit einer 2,35-fachen optischen Vergrößerung und soll sich unter anderem für Konzert-, Reise- und Naturaufnahmen eignen. Darüber hinaus unterstützt das Smartphone Funktionen wie einen 200-Megapixel-Porträtmodus, den überarbeiteten Stage Mode 2.0 für schwierige Lichtverhältnisse, Dolby Vision in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde sowie einen KI-Assistenten, der Motive erkennt und passende Kameraeinstellungen empfiehlt.

Für die Energieversorgung verbaut vivo einen 7000-mAh-BlueVolt-Akku. Er nutzt eine Semi-Solid-State-Technologie der dritten Generation sowie eine Silizium-Anode der fünften Generation, um trotz des faltbaren Designs eine hohe Energiedichte zu erreichen. Geladen wird mit bis zu 80 Watt per Kabel oder 40 Watt kabellos. Reverse Charging zum Laden anderer Geräte wird ebenfalls unterstützt.

Im Inneren arbeitet ein gemeinsam mit MediaTek entwickelter Dimensity 9500, der laut vivo speziell für Multitasking und KI-Anwendungen optimiert wurde. Die überarbeitete NPU soll gegenüber der Vorgängergeneration deutlich mehr Leistung bieten, während verschiedene Optimierungen den Energieverbrauch bei KI-Aufgaben reduzieren. Gleichzeitig wurde die Rendering-Pipeline überarbeitet, um die Leistung bei mehreren gleichzeitig geöffneten Anwendungen zu steigern.

Das X Fold6 ist nach IPX8 und IPX9 gegen Wasser sowie nach IP5X gegen Staub geschützt. Außerdem soll das Gerät Temperaturen bis minus 20 Grad Celsius standhalten. Das faltbare Innendisplay misst 8,02 Zoll, das Außendisplay 6,51 Zoll. Beide LTPO-Panels arbeiten mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz und erreichen eine lokale Spitzenhelligkeit von bis zu 5000 Nits.

Für die Bedienung setzt vivo auf OriginOS 6 Fold. Die neue Atomic Workbench ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von bis zu fünf Apps oder alternativ vier parallel angeordneten Anwendungen. Fenster können frei verschoben, skaliert und als Layout gespeichert werden. Ergänzt wird das System durch KI-Funktionen wie einen intelligenten Dateimanager, einen Meeting-Assistenten mit Transkription und Zusammenfassungen sowie einen PC-KI-Agenten, der vom Smartphone aus Aufgaben auf einem verbundenen Computer übernehmen kann.

In China erscheint das X Fold6 in Blau, Weiß und Schwarz. Während die blaue Variante auf einer matten Glasoberfläche basiert, bestehen die weißen und schwarzen Modelle aus Glasfaser. Abgerundete Gehäusekanten und schmale Displayränder sollen die Handhabung verbessern.

Vivo hat bestätigt, dass das X Fold6 noch im Laufe dieses Jahres auch in Europa auf den Markt kommen soll. Angaben zu Preis, Speichervarianten und dem genauen Verkaufsstart für Europa stehen noch aus.