JBL erweitert seine Quantum-Serie um mehrere Gaming-Headsets und kündigt gleichzeitig neue Funktionen für die zugehörige QuantumENGINE an. Die Modellpalette reicht vom kabelgebundenen Quantum 120 über die Mittelklasse-Modelle Quantum 520 und 520X bis zum neuen Quantum 850 mit Head Tracking und adaptiver Geräuschunterdrückung.

Das Quantum 850 positioniert sich unterhalb des Quantum 950 im Premium-Bereich. Zum Einsatz kommen Hi-Res-zertifizierte 50-mm-Carbon-Dynamiktreiber und JBL Quantum Spatial Sound mit Head Tracking. Adaptive Noise Cancelling soll störende Außengeräusche reduzieren, während ein unidirektionales 6-mm-Boom-Mikrofon mit Geräuschunterdrückung für die Sprachübertragung zuständig ist. Verbindungen sind gleichzeitig über einen latenzarmen 2,4-GHz-USB-C-Dongle und Bluetooth 5.3 sowie kabelgebunden per USB-C oder 3,5-mm-Anschluss möglich.

Beim Aufbau setzt JBL auf einen luftdurchlässigen Kopfbügel, Kunstleder-Ohrpolster und verstellbare Bügel. Mikrofon, USB-C-Kabel, Ohrpolster, Ohrmuschelabdeckungen, Kopfbügel und sogar der Akku lassen sich austauschen. Unterstützt werden Windows, macOS, iOS, iPadOS, Android, PlayStation und Nintendo; zusätzlich ist das Headset für Zoom zertifiziert.

Die günstigeren Quantum 520 Wireless und Quantum 520X Wireless verwenden ebenfalls 50-mm-Carbon-Dynamiktreiber und unterstützen JBL Quantum Spatial Sound sowie Hi-Res Audio. Beide bieten 2,4-GHz-Funk, Bluetooth 5.3 und eine kabelgebundene USB-C-Verbindung und erreichen laut Hersteller bis zu 37 Stunden Akkulaufzeit. Das Quantum 520X ist zusätzlich für Xbox zertifiziert. Das kabelgebundene Quantum 120 nutzt dieselbe Treibergröße und wird über einen 3,5-mm-Anschluss verbunden. Alle drei Modelle besitzen ein abnehmbares 6-mm-Mikrofon.

QuantumENGINE bekommt neue Funktionen

Parallel überarbeitet JBL seine QuantumENGINE. Zu den bereits verfügbaren Neuerungen gehören auf einzelne Spiele abgestimmte Profile, die Einstellungen für Equalizer, Spatial Sound, Mikrofon und Steuerung zusammenfassen und über Windows, macOS, iOS und Android synchronisiert werden können. Ebenfalls bereits nutzbar ist eine Smartphone-Fernsteuerung im selben Netzwerk, über die unter anderem EQ, Spatial Sound, Mikrofon und Game-Chat-Balance angepasst werden können.
Im weiteren Jahresverlauf soll die Software unterstützte Spiele automatisch erkennen und das passende Soundprofil laden. Die Basisstation des Quantum 950 wird zudem zur Steuerzentrale für mehrere Quantum-Geräte und erhält eine Makrofunktion für ihren Drehregler. Für das vierte Quartal ist außerdem ein KI-gestützter Footstep-Booster vorgesehen, der den Spielsound analysiert und unter anderem Schritte, Stimmen, Schüsse und Explosionen erkennt. Hinzu kommt eine Integration ausgewählter Nanoleaf-Produkte, über die Beleuchtungseinstellungen aus der QuantumENGINE auf kompatible Shapes und Blocks übertragen werden können.

Zur aktualisierten Mittelklasse gehört außerdem das bereits erhältliche Quantum 650 Wireless. Es erreicht bis zu 45 Stunden Akkulaufzeit und bietet austauschbare Komponenten wie Mikrofon, Ohrpolster, Ohrmuschelabdeckungen und Kabel. Quantum 650, 520 und 120 werden je nach Modell in mehreren Farbvarianten angeboten, darunter Schwarz, Ice, Coral, Lila, Weiß und Teal.

Das JBL Quantum 850 ist seit August 2026 für 279,99 Euro erhältlich. Quantum 520 und Quantum 520X starten am 26. August für jeweils 99,99 Euro, während das Quantum 120 zum gleichen Termin für 44,99 Euro erscheint; das Quantum 650 ist bereits für 149,99 Euro erhältlich. Die neuen Funktionen der QuantumENGINE werden gestaffelt bis Ende 2026 ausgerollt.