HP hat mit dem OmniBook Ultra 16 ein neues Notebook auf Basis von Nvidia RTX Spark und Windows angekündigt. Das 16-Zoll-Modell richtet sich vor allem an KI-Entwicklung und kreative Anwendungen, während mit dem OmniDesk später ein entsprechender Desktop-PC folgen soll.
Das bereits im Juni auf der Computex erstmals gezeigte OmniBook Ultra 16 bezeichnet HP als weltweit dünnstes Notebook mit RTX Spark. Die Plattform kombiniert Nvidias KI-Technik und RTX-Funktionen und ist für lokale KI-Anwendungen, persönliche KI-Agenten, Content-Erstellung und Gaming ausgelegt. Anwendungen und KI-Workflows können dabei lokal auf dem Rechner oder in Verbindung mit Cloud-Diensten ausgeführt werden.

In der größten Konfiguration stattet HP das Notebook mit bis zu 128 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher aus. Die KI-Rechenleistung gibt der Hersteller mit bis zu einem Petaflop bei FP4 an. Dadurch sollen sich auch größere Open-Source- und Open-Weight-Modelle lokal einsetzen sowie komplexere agentenbasierte Arbeitsabläufe umsetzen lassen.
Für die Kühlung verwendet HP erstmals bei einem seiner Consumer-Geräte eine sogenannte Tower-Hinge- und Trunk-Architektur. Sie soll die Luftführung und Wärmeableitung innerhalb des schlanken Gehäuses verbessern. Größere Heatpipes und zwei besonders dünne Lüfter sollen die Leistung auch bei länger laufenden KI-Berechnungen, Softwareentwicklung und anspruchsvoller Content-Produktion aufrechterhalten.

3K-OLED und bis zu 17 Stunden Akkulaufzeit
Das 16 Zoll große OLED-Display löst mit 3K auf und ist nach VESA DisplayHDR True Black 1000 zertifiziert. Für die Audioausgabe verbaut HP vier Lautsprecher mit intelligenten Verstärkern. Der 99-Wh-Akku soll eine Laufzeit von bis zu 17 Stunden ermöglichen und sich per Schnellladefunktion innerhalb von rund 30 Minuten wieder auf 50 Prozent bringen lassen.
Neben dem Notebook hat HP weitere Details zum OmniDesk mit RTX Spark genannt. Der kompakte Windows-Desktop ist ebenfalls für lokale KI-Anwendungen, Softwareentwicklung und kreative Aufgaben vorgesehen. Durch den stationären Betrieb sollen länger laufende KI-Agenten und andere Prozesse auch dann weiterarbeiten können, wenn der Rechner gerade nicht aktiv genutzt wird.

HP sieht beide Systeme als Teil einer neuen Generation von Windows-PCs, bei denen KI-Assistenten und agentenbasierte Anwendungen stärker direkt auf dem Gerät ausgeführt werden. Samuel Chang, Senior Vice President und Division President Consumer Personal Systems bei HP, nennt dabei insbesondere Entwickler, Kreative, Gamer und andere Anwender, die lokale KI-Assistenten sowie Open-Source-Werkzeuge einsetzen wollen. Nvidia RTX Spark soll dafür die KI-Plattform des Herstellers mit dessen RTX-Technologien für Content-Erstellung und Gaming verbinden.
Das HP OmniBook Ultra 16 soll voraussichtlich ab Mitte November 2026 für 3.299 Euro erhältlich sein. Für den HP OmniDesk ist die Markteinführung für April 2027 vorgesehen.
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