Mit dem E1 bringt EufyMake erstmals einen kompakten UV-Drucker für den Heim- und Kreativbereich auf den Markt. Das Gerät kombiniert farbigen Direktdruck mit fühlbaren 3D-Strukturen und unterstützt eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien.

Der Verkaufsstart folgt auf eine Crowdfunding-Kampagne, die laut Hersteller von mehr als 17.000 Unterstützern begleitet wurde. Der Drucker soll Funktionen bieten, die bislang überwiegend im professionellen Druckbereich genutzt wurden, darunter strukturierte Oberflächen und UV-Druck auf verschiedenen Materialarten.

Im Mittelpunkt steht die sogenannte Amass3D-Technologie, mit der Reliefstrukturen von bis zu fünf Millimetern Höhe erzeugt werden können. Dadurch lassen sich unter anderem Holzoberflächen mit Lederstruktur, geprägte Schriftzüge oder Leinwand-Effekte simulieren. Gedruckt wird mit einer Auflösung von bis zu 1.440 DPI und einem Farbsystem mit über einer Million Farbabstufungen.

Laut EufyMake unterstützt der Drucker mehr als 300 Materialien, darunter Glas, Metall, Holz und Leder. Die eingesetzte UV-Tinte soll wetterbeständige Drucke ermöglichen und gleichzeitig stabile Druckprozesse gewährleisten. Ein integriertes Reinigungssystem mit der Bezeichnung JetClean soll außerdem den Wartungsaufwand reduzieren und Verstopfungen im Drucksystem verhindern.

Software und Zusatzmodule erweitern den Einsatzbereich

Für die Bedienung setzt EufyMake auf eine eigene Software für PC, macOS, iOS und Android. Darin enthalten sind unter anderem Vorlagen, KI-gestützte Werkzeuge und Funktionen zur Gestaltung eigener Druckprojekte. Ein Dual-Laser-System sowie eine integrierte Kamera übernehmen die automatische Positionierung der Druckobjekte.

Der modulare Aufbau erweitert den möglichen Einsatzbereich zusätzlich. Neben klassischem Flachdruck unterstützt der E1 mit einem Rotationsmodul auch den Druck auf runden Objekten wie Flaschen oder Bechern. Ergänzend dazu bietet ein DTF-Modul die Möglichkeit, Sticker für unebene oder schwer erreichbare Oberflächen zu erstellen.

Ab dem 20. Mai soll außerdem ein optionales UV-Tinten-Abonnement starten. Nutzer können dabei Liefermengen und Versandintervalle individuell anpassen. Laut Hersteller sollen sich dadurch die Tintenkosten pro Lieferung um bis zu 30 Prozent reduzieren lassen.

Der EufyMake E1 ist bis zum 31. Mai über die offizielle Webseite ab 2.299 Euro erhältlich. Nach Abschluss der Early-Access-Phase steigt der Preis laut Hersteller auf 2.499 Euro für das Basic Bundle und 3.299 Euro für das Deluxe Bundle.