„The Guild 1 Remake: Europa 1410“ startet am 17. September 2026 in den Early Access. Gleichzeitig hat THQ Nordic dem mittelalterlichen Wirtschaftsspiel einen neuen Namen gegeben, der die Nähe zum ursprünglichen „Europa 1400: The Guild“ deutlicher machen soll.
Das Spiel setzt entsprechend auf die wirtschaftlichen und strategischen Grundlagen des ersten Serienteils. Ausgangspunkt ist eine junge Dynastie mit einem zunächst kleinen Betrieb. Über mehrere Generationen hinweg sollen das Unternehmen ausgebaut, der Einfluss der Familie vergrößert und geeignete Nachfolger gefunden werden.
Anders als die stärker auf einzelne Charaktere und deren persönliche Geschichten ausgerichteten Nachfolger „The Guild 2“ und „The Guild 3“ wird das Geschehen aus der Vogelperspektive gesteuert. Im Mittelpunkt stehen Entscheidungen, die Auswirkungen auf das eigene Unternehmen, die Dynastie und die Entwicklung der Stadt haben.

Handel und Produktion bilden dabei zentrale Bestandteile. Zur Auswahl stehen verschiedene Berufe wie Schmied, Alchemist oder Schneider, die jeweils eigene wirtschaftliche Möglichkeiten mitbringen. Neben regulären Geschäften stehen auch alternative Einnahmequellen offen, darunter Karrenüberfälle, Einbrüche, Taschendiebstähle und Entführungen gegen Lösegeld.
Wirtschaft, Politik und Intrigen
Alternativ kann die eigene Familie auf der Seite des Gesetzes stehen und Wachen durch die Straßen schicken. Diese sollen Kriminelle bekämpfen, für Ordnung sorgen und damit das Ansehen bei gesetzestreuen Einwohnern steigern. Die gewählte Vorgehensweise wirkt sich auf das Verhältnis zur Bevölkerung aus.

Politischer Einfluss spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Über Popularität, Bestechung oder Erpressung lassen sich Ämter erlangen und Entscheidungen innerhalb der Stadt beeinflussen. Kriminelle Handlungen bergen allerdings das Risiko, Beweise zu hinterlassen, die später in Gerichtsverfahren gegen die eigene Dynastie verwendet werden können.
Technisch wird das Remake komplett neu umgesetzt. Marktplätze, Werkstätten, das Rathaus und weitere Bereiche der mittelalterlichen Stadt erhalten eine moderne Darstellung. Im Verlauf einer Partie entstehen neue Viertel, während sich Stadt und Landschaft abhängig von Wachstum und Entscheidungen verändern. Im Multiplayer können bis zu zwölf Teilnehmer miteinander kooperieren oder konkurrieren, sich gegenseitig überfallen, vor Gericht bringen, bestehlen oder zu Duellen herausfordern.

Die Umbenennung in „The Guild 1 Remake: Europa 1410“ geht laut THQ Nordic auf Rückmeldungen aus der Community zurück. Der neue Titel soll deutlicher machen, dass sich das Spiel am wirtschaftlichen Konzept von „Europa 1400: The Guild“ orientiert und nicht als Fortsetzung der stärker auf Life-Sim-Elemente ausgerichteten Teile zwei und drei gedacht ist.
„The Guild 1 Remake: Europa 1410“ startet am 17. September 2026 für PC über Steam in den Early Access; zudem soll eine aktualisierte Demo zur Verfügung stehen.
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