Bei dieser Quest solltet ihr euch auf mögliche Fehler im Spiel einstellen. Während es uns noch gelang, sie zu beenden, berichten viele Spieler von gravierenden Problemen. Das Skript scheint teilweise fehlerhaft abzulaufen, weshalb die nachfolgende Lösung eher als Orientierung dient. Zwei Wochen nach dem offiziellen Release gibt es leider noch keine Garantie für einen reibungslosen Ablauf.

Auftrag von Herrn Radzig

Im Rahmen eurer Ermittlungen zu den Geldfälschern (siehe Hauptquest "Alles, was glitzert") erhaltet ihr von Herrn Radzig eine neue Mission. Sein Plan ist es, die Skalitzer Minen wieder in Betrieb zu nehmen. Deshalb schickt er euch zu Bergbaukonstrukteur Feyfar, den ihr im Südwesten von Rattay findet.

Nach einem ausführlichen Gespräch erhaltet ihr mehrere Aufgaben:

<li>Vormann Wendel aufsuchen und ihn zum gestohlenen Silber aus den Skalitzer Minen befragen.</li><li>Einen Abstecher zum Hof machen, an dem das Erz verarbeitet wird.</li><li>Den gesamten Stollen so weit wie möglich erkunden.</li><li>Die Wasseranlage inspizieren.</li><li>Einen bestimmten Stollen untersuchen, den Feyfar für euch auf der Karte markiert hat.</li>
Reihenfolge ist entscheidend

Auf eurer Karte sind alle relevanten Orte markiert: Wenzels Aufenthaltsort, der Hof, die Wasseranlage und der besagte Stollen. Da die bekannten Bugs offenbar mit der Reihenfolge der Erkundungen zusammenhängen, empfiehlt es sich, zuerst zur Wasseranlage und dann zum Hof zu gehen. Beide befinden sich in der Nähe von Skalitz.

Die Wasseranlage bereitet keine Schwierigkeiten, doch beim Hof solltet ihr vorsichtig sein: Die Gegend ist von Banditen durchzogen. Um Risiken zu minimieren, betretet den Hof über den Südeingang, reitet zur Markierung, steigt ab und untersucht exakt den markierten Punkt. Danach solltet ihr euch umgehend wieder auf euer Pferd setzen und durch den Südeingang flüchten.

Wenzel finden und verhören

Euer nächstes Ziel liegt im Südwesten, wo ihr Wenzel treffen sollt. Achtung: Hier kann es zu einer Auseinandersetzung kommen, da einige Arbeiter euch als Bedrohung wahrnehmen. Ob es sich dabei um einen Bug handelt, ist unklar. Zum Glück bleibt es meist nur bei einem Faustkampf.

Die Markierung auf der Karte führt euch nicht direkt zu Wenzel, weshalb ihr ihn unter den Arbeitern erst ausfindig machen müsst. Leider blendet das Spiel seinen Namen nicht ein, wenn ihr ihn anvisiert. Zur Identifikation gibt es jedoch zwei visuelle Hinweise: Wenzel trägt gelbe Kleidung und hat im Gegensatz zu den meisten anderen Arbeitern einen dünnen Schnurrbart.

Das Auffinden kann frustrierend sein, da Wenzel oft schläft und in diesem Zustand nicht ansprechbar ist. Sobald ihr ihn jedoch erreicht, konfrontiert ihn mit dem gestohlenen Silber. Er gibt die Tat ohne großes Zögern zu. Anschließend habt ihr zwei Möglichkeiten: Ihr könnt ihn laufen lassen oder euch einen Anteil des Silbers sichern, was euch 225 Groschen einbringt. Eine Option zur Verhaftung gibt es nicht.

Egal, wie ihr euch entscheidet – Wenzels Schicksal ist ohnehin besiegelt.

Weiter geht es mit "Unter Tage, Teil 2" in "Kingdom Come: Deliverance".