Das Leben als Novize im Kloster von Sasau verlangt Disziplin und Gehorsam. Nachdem die Hauptquest "Nadel im Heuhaufen" begonnen hat und Novize Antonius euch das Klosteralltag-Buch überreicht, müssen feste Zeiten eingehalten werden
Diese lauten wie folgt:
<li><strong>4 bis 6 Uhr:</strong> Morgengebet in der Messe.</li><li><strong>6 bis 8 Uhr:</strong> Gemeinsames Frühstück im Refektorium.</li><li><strong>8 bis 12 Uhr:</strong> Arbeit im Skriptorium für Bruder Nevlas.</li><li><strong>12 bis 16 Uhr:</strong> Pflichten in der Bibliothek für Bruder Bibliothekar.</li><li><strong>16 bis 18 Uhr:</strong> Nachmittagsgebet in der Messe.</li><li><strong>18 bis 19 Uhr:</strong> Abendmahl im Refektorium.</li><li><strong>19 bis 21 Uhr:</strong> Freie Zeit.</li><li><strong>21 Uhr bis 4 Uhr:</strong> Nachtruhe im Doritorium.</li>Gebete, Arbeiten in der Werkstatt sowie die Pflichten in der Bibliothek sind strikt einzuhalten. Fehlen oder Vernachlässigung der Aufgaben kann unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen.
Gleich zu Beginn der Quest führt Antonius durch die wichtigsten Räume des Klosters. Dazu gehören das Doritorium (Schlafsaal), der Klostergarten, das Skriptorium (Werkstatt), das Refektorium (Speisesaal) und die Bibliothek. Eine gute Orientierung ist essenziell, denn der Tagesablauf verlangt häufige Wege zwischen diesen Orten.
Bruder Nevlas betraut euch mit dem Brauen von Tränken. Dazu steht im Nebenraum ein Alchemietisch bereit, und in einer Truhe lagern die benötigten Zutaten. Ein kleiner Vorteil: Die hergestellten Tränke übersteigen Nevlas' Anforderungen, und die übrig gebliebenen können behalten werden.
Bruder Bibliothekar hat hingegen eine weniger handwerkliche, aber ebenso anspruchsvolle Aufgabe: das Kopieren alter Schriften. Dies gestaltet sich als Herausforderung, da die Texte schwer zu entziffern sind. Wer keine hohen Werte in Lesen und Schreiben besitzt, wird Schwierigkeiten haben, die korrekten Passagen auszuwählen. Allerdings bleibt der größte Nachteil auf das Missfallen des Bibliothekars und sein Klagen über verschwendetes Pergament beschränkt.
Während der Gebetszeiten ist keine große Anstrengung erforderlich. Einfach im Messeraum verweilen und sich unter die anderen Mönche mischen, bis es Zeit für den nächsten Programmpunkt ist.
Solltet ihr der Messe fernbleiben oder euren Pflichten in der Werkstatt oder Bibliothek nicht nachkommen, bleiben die Circatoren nicht untätig. Diese sind an ihren Kapuzenkutten zu erkennen und werden euch bei nächster Gelegenheit zur Rede stellen. Anfänglich könnt ihr mit einer Redekunst von mindestens 14 Ausreden nutzen, um euch aus der Situation zu winden. Doch auf Dauer bleibt diese Strategie erfolglos. Nach drei Verwarnungen endet euer Tag in einer Zelle.
Bestimmte Orte im Kloster sind tabu. Werdet ihr in einem verbotenen Bereich gesichtet, erwartet euch umgehend eine Gefangenschaft in der Zelle. Dazu gehören:
<li>Die Küche</li><li>Der Keller</li><li>Die Räume jenseits der Bibliothek</li>Falls ihr mit einer Waffe in die Zelle gesperrt werdet, bedeutet das das sofortige Ende eurer Zeit im Kloster. Selbst ohne Waffe werden euch alle illegal beschafften oder eingeschmuggelten Gegenstände abgenommen. Das betrifft auch Dietriche, die ihr von Bruder Kellerer erworben habt. Quest-relevante Objekte wie der Klosterschlüssel, herausgerissene Buchseiten oder das Ziegenblut bleiben euch allerdings erhalten.
Solltet ihr eure wahre Identität gegenüber den Circatoren oder dem Prior preisgeben, endet euer Aufenthalt ebenfalls abrupt.
Das Verpassen einer Mahlzeit führt nicht zu einer Verwarnung, senkt jedoch euren Sättigungswert. Achtet darauf, dass euch kein Circator bei euren Erkundungstouren erwischt.
Die Nacht bietet die beste Gelegenheit zum Erkunden. Während die meisten Mönche im Dormitorium schlafen, sinkt das Risiko, entdeckt zu werden. Allerdings bleibt euch keine Möglichkeit, euch auszuruhen, was langfristig euren Erholungswert beeinträchtigt. Tagsüber zu schlafen ist keine Option, da eure täglichen Pflichten Vorrang haben.
Um das Maximum aus eurer Zeit im Kloster herauszuholen, bietet sich folgender Trick an: Lebt einen Tag als pflichtbewusster Mönch und wartet, bis sich alle zum Schlafen ins Dormitorium begeben. Speichert dann, indem ihr euch selbst für eine Stunde hinlegt. Danach beginnt ihr eure Erkundungstour, merkt euch alle wichtigen Gegenstände und Ereignisse, die euch weiterhelfen. Anschließend ladet ihr den vorherigen Speicherstand und geht gezielt auf die zuvor entdeckten Inhalte ein. So lassen sich viele Nebenquests innerhalb weniger Nächte erledigen.
Die Quest "Und täglich grüßt das Klosterleben" lässt sich nicht auf klassische Weise abschließen. Sie endet automatisch, sobald ihr das Kloster verlasst – egal, ob ihr freiwillig geht oder hinausgeworfen werdet.
Weiter geht es mit "Verlorene Seiten" in "Kingdom Come: Deliverance".
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