Unabhängig davon, ob ihr den Spuren des Quecksilbers oder des Kupfers gefolgt seid, führt euch der nächste Schritt zurück zu Feyfar. Der Meister ist mittlerweile in Sasau eingetroffen und hat Quartier beim Vogt im Ratshaus bezogen. Dank der neuen Zielmarkierung findet ihr den Ort ohne Schwierigkeiten. Kaum berichtet ihr Feyfar von euren Entdeckungen, kommt ihm eine neue Eingebung. Er schlägt vor, dass ihr Meistergraveur Jerome aufsucht. Seine Werkstatt liegt südlich des Klosters. Betretet das Gebäude und nehmt die Treppe auf der östlichen Seite nach oben, um ihn zu erreichen.
Jerome selbst scheint keine Verbindungen zu den Münzfälschern zu haben, doch sein Lehrling Florian verhält sich auffällig. Zudem gerät er immer wieder in Streit mit der Besitzerin des Badehauses. Um mehr herauszufinden, habt ihr zwei Möglichkeiten: Ihr könnt entweder mit der Badinhaberin sprechen oder direkt Florian aufsuchen.
Falls ihr euch dafür entscheidet, die Badinhaberin bei der A-Zielmarkierung aufzusuchen, wird schnell klar, dass sie alles andere als erfreut ist, wenn Florians Name zur Sprache kommt. Offenbar hat er eine Beziehung mit Esther, einer jungen Frau, die von finsteren Gestalten entführt wurde. Doch steckt mehr dahinter? Gibt es eine Verbindung zu den Geldfälschern?
Um das herauszufinden, bleibt nur ein Weg: Ihr müsst mit Florian selbst sprechen. Die B-Zielmarkierung zeigt euch den Weg zu seinem Haus. Doch betretet es nicht durch den Haupteingang, sondern nutzt die kleine Nebentür in der Nordecke. Dahinter findet ihr Florian in einem bescheidenen Zimmer vor, der nichts anderes im Kopf hat als Esthers Rettung.
Florian wäre bereit, euch alles über die Geldfälscher zu erzählen – aber nur, wenn Esther vorher gerettet wird. Falls ihr ihn mit einem Charisma-Wert von 9 oder einer Redekunst von 6 überzeugt, redet er auch ohne Rettung. Davon ist jedoch abzuraten, da die Befreiung von Esther die Nebenquest "Jungfer in Nöten" freischaltet.
Nun steht ihr vor einer Entscheidung: Wollt ihr Esther heimlich befreien oder die Banditen frontal angreifen? Die gewählte Vorgehensweise beeinflusst den weiteren Verlauf der Quest.
<li><strong>Falls ihr Esther unbemerkt befreit oder die Banditen im Kampf besiegt habt, ohne mit ihnen zu sprechen:</strong> Nach ihrer Rückkehr berichtet ihr Florian von eurem Erfolg. Daraufhin offenbart er euch, dass er von einem Mann namens Rapota beobachtet wird, der sich oft vor seinem Haus aufhält und ihn zur Arbeit verfolgt. Lest weiter unter "Teil 3: Suche nach Rapota".</li><li><strong>Falls ihr die Banditen bekämpft und den letzten Überlebenden verhört habt:</strong> Dieser zeigt sich auskunftsfreudig und verrät euch, dass die Geldfälscher in Minenschächten arbeiten. Zudem erfahrt ihr die Position eines unbewachten Hintereingangs. Weiter geht es unter "Teil 4: Minenschächte durch den Hintereingang betreten".</li>Unabhängig davon, ob Florian oder Zach euch von Jescheks Leibdiener Rapota erzählt hat, ist es nun an euch, ihn ausfindig zu machen. Die beste Gelegenheit ergibt sich früh morgens zwischen 7 und 9 Uhr. In dieser Zeit lehnt er an einer Hauswand direkt neben den Marktständen westlich der Schenke und beobachtet Florians Haus. Er ist an seiner gelben Kleidung leicht von den anderen Stadtbewohnern zu unterscheiden.
Egal, ob ihr ihn auf Florian oder das Quecksilber ansprecht – Rapota ergreift sofort die Flucht. Nun gibt es drei Wege, ihn zu stellen:
<li>Lauft ihm zu Fuß hinterher, bis er aufgibt und sich stellt. Hier ist schnelle Reaktion gefragt, denn ihr dürft keine Sekunde zögern.</li><li>Verfolgt ihn mit dem Pferd aus der Stadt hinaus. Falls er ebenfalls ein Pferd nimmt, wird es schwieriger. Sobald ihr euch außerhalb der Stadt befindet, könnt ihr euren Bogen zücken und ihn so lange unter Beschuss nehmen, bis er aufgibt.</li><li>Verliert ihr ihn aus den Augen, erscheint eine neue Markierung nördlich von Sasau. Dort trifft er sich mit zwei weiteren Banditen, die euch in einen harten Kampf verwickeln. Da dieses Trio besonders stark ist, solltet ihr diese Option besser vermeiden.</li>Egal auf welchem Weg ihr ihn schnappt, nach einer kurzen Befragung verrät Rapota den Aufenthaltsort der Fälscherwerkstatt. Sie befindet sich in den verlassenen Minen von Skalitz – endlich eine konkrete Spur!
Nun führt der nächste Schritt in Richtung der Minen. Dabei lohnt es sich, Ulrich um Unterstützung zu bitten. Ihr findet ihn in der Schenke von Sasau. Sobald ihr ihm von der Mine berichtet, startet automatisch die Reise zur neuen Zielmarkierung im Norden. Falls ihr vorher noch rasten, essen oder andere Vorbereitungen treffen wollt, erledigt das besser vor dem Gespräch mit Ulrich!
Weiter geht es mit der Quest "Alles was glitzert, Teil 4" in "Kingdom Come: Deliverance".
:quality(90))