Die Mission "Alles, was glitzert" gehört zu den umfangreichsten und komplexesten Aufgaben im Spiel. Da es dabei häufig zu Bugs und unerwarteten Problemen kommt, werden hier verschiedene Vorgehensweisen erläutert. Falls ihr an einer Stelle nicht weiterkommt, springt direkt zu "Teil 3: Suche nach Rapota". Dort findet ihr Tipps, die jederzeit angewendet werden können, unabhängig vom bisherigen Fortschritt.
Je nachdem, welche Entscheidungen zuvor getroffen wurden, startet die Suche nach den Geldfälschern auf unterschiedliche Weise. Falls der Gefangene in Merhojed nicht gerettet wurde und nur sein Brief gefunden wurde, ist ein zusätzlicher Schritt erforderlich.
Im Brief wird ein geheimnisvoller Ritter erwähnt, der sich ebenfalls auf die Suche nach den Geldfälschern gemacht hat. Sein Aufenthaltsort ist die Schenke in Sasau, genauer gesagt die im nördlichen Teil der Stadt, wo ihr auch übernachten könnt. Da es keine weiteren Hinweise gibt, führt der Weg direkt dorthin. Ein Gespräch mit dem Wirt liefert erste Informationen.
Der Wirt erinnert sich an den Ritter, kann jedoch nur berichten, dass dieser derzeit nicht anwesend ist. Stattdessen habe er sich nach den Wegen um Rowna erkundigt, insbesondere nach der Route, die von der verlassenen Stadt in den Norden führt.
Unabhängig davon, ob der Ritter durch den Wirt oder durch die Rettung des Gefangenen aufgespürt wurde, führt die Spur zur gleichen Zielmarkierung nördlich von Rowna. Dort trifft man auf einen zerstörten Wagen und die Leichen der Geldfälscher. Offenbar ist jemand schneller gewesen. Doch war es der geheimnisvolle Ritter?
Der Wagen befindet sich an einer Kreuzung, an der zwei Wege zur Auswahl stehen. Während der rechte Pfad keine nennenswerten Spuren aufweist, fällt links eine Reihe blutiger Fußabdrücke auf. Wer diesen folgt, gelangt in ein Lager.
Dort kann einer der ansässigen Köhler zum zerstörten Wagen befragt werden. Doch er hat keine nützlichen Informationen und verweist stattdessen auf Boris, der sich im nächsten Lager weiter nördlich aufhält. Eine neue Zielmarkierung macht das Auffinden einfacher.
Boris zeigt sich zunächst nicht besonders auskunftsfreudig. Doch mit guten Überredungskünsten oder einer Spende von 30 Groschen lässt er sich erweichen. Er berichtet, dass die Köhler den zerstörten Wagen entdeckt und dabei einen verletzten Mann gefunden haben. Dieser wurde sicherheitshalber eingesperrt. Großzügig überlässt Boris den Schlüssel zu seiner Hütte, damit ein Gespräch mit dem Gefangenen geführt werden kann.
Euer Gespräch mit dem verletzten Mann endet abrupt, als plötzlich der gesuchte Ritter auftaucht und in einen Streit mit Boris gerät. Kaum erblickt er Heinrich, schwingt er sich auf sein Pferd und flüchtet. Es gibt zwei Möglichkeiten, ihn einzuholen:
Schwingt euch ebenfalls in den Sattel und nehmt die Verfolgung auf. Um ihn zu stoppen, muss er gezwungen werden, sein Pferd zu verlassen. Eine effektive Methode ist ein gezielter Bogenschuss, der sein Reittier aufscheucht. Sobald er abgestiegen ist, zieht er sein Schwert. Ein direkter Nahkampf ist riskant, daher empfiehlt es sich, auf Distanz zu bleiben und weiter mit Pfeil und Bogen auf seinen Kopf zu zielen. Nach einigen Treffern knickt er ein und gibt auf.
Solltet ihr ihn während der Verfolgung aus den Augen verlieren, gibt es keinen Grund zur Sorge. Sein Aufenthaltsort ist kein Geheimnis: Die Schenke von Sasau dient ihm als Unterschlupf. Dort lässt er sich entweder entspannt an einem Tisch nieder, lehnt sich gegen eine Wand oder schläft in seinem Zimmer. Sprecht ihn an, und er wird euch sofort erkennen. Er schlägt vor, sich nach Sonnenuntergang außerhalb der Stadt zu treffen. Klingt verdächtig nach einer Falle...
Reitet zur markierten Position und wartet bis genau 21 Uhr. Ulrich hält pünktlich sein Wort, aber seine erste Bemerkung lässt nichts Gutes erahnen: Euer Alleinkommen sei euer größter Fehler. Ihr habt zwei Optionen: Kämpfen oder verhandeln. Doch Vorsicht: Ulrich ist nicht irgendwer. Seine Werte sind beachtlich - Redekunst und Charisma liegen bei je 12, seine Stärke sogar bei 17. Die Chancen, ihn mit Worten zu überzeugen, stehen schlecht, weshalb ein Kampf kaum zu vermeiden ist.
Obwohl Ulrich ein versierter Schwertkämpfer ist, lässt er sich genauso austricksen wie Wicht in der Quest "Feuertaufe". Greift zum Bogen, weicht rückwärts aus und feuert unaufhörlich Pfeile auf sein Gesicht. Diese Strategie lässt ihn schnell zu Boden gehen.
Egal, ob ihr Ulrich im Kampf besiegt oder ihn überzeugt - verschont sein Leben! Er spielt eine wichtige Rolle und entpuppt sich als ein unerwarteter Verbündeter. Im Gespräch gibt er sich als Ulrich zu erkennen, der - genau wie Heinrich - hinter den Geldfälschern her ist.
Leider hat er keine guten Neuigkeiten: Der Händler Menhart, ein bedeutender Zeuge, kam beim Überfall ums Leben. Allerdings konnte Ulrich einige aufschlussreiche Verhörschriftstücke sichern, die er euch übergibt. Sein Rat: Bringt sie zu Meister Feyfar in Rattay.
Weiter geht es mit der Quest "Alles was glitzert, Teil 2" in "Kingdom Come: Deliverance".
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