Auf der Oberwelt von "Immortals: Fenyx Rising" stoßt ihr ständig auf Herausforderungen unterschiedlichster Art. Mal bewachen Monster den Zugang, mal steht nur ein Rätsel zwischen euch und der Belohnung. Gemeinsam haben alle Aktivitäten, dass ihr für eure Mühe entlohnt werdet – entweder fürs Knacken des Geheimnisses oder dafür, dass ihr die Wächter aus dem Weg räumt.
Im Folgenden findet ihr die wichtigsten Rätsel- und Herausforderungstypen samt Tipps, wie ihr sie am besten angeht.
In einfachen Truhen steckt meist Standard-Beute: kleinere Rüstungsteile bzw. kosmetische Anpassungen oder – deutlich häufiger – etwas Nachschub an Kristallen und Goldbernstein. Wenn überhaupt, werden sie nur von schwächeren Gegnern beschützt. Oft reicht es schon, einen Schalter zu aktivieren oder dauerhaft zu beschweren, damit ihr die Truhe öffnen könnt.
Bewachte Truhen sind an ein klares Prinzip gekoppelt: Solange die Gegner leben, bleibt die Truhe verschlossen. Ihr müsst die Gruppe also vollständig besiegen, um an den Inhalt zu gelangen. Der Aufwand lohnt sich, weil die Belohnung spürbar besser ausfällt als bei einfachen Truhen.
Epische Truhen stehen fast immer am Ende einer größeren Hürde. Entweder wartet ein episches Monster auf euch oder ein Puzzle, das euch deutlich mehr abverlangt. Entsprechend hochwertig ist die Beute, da ihr dafür meist kämpfen, kombinieren oder mehrere Schritte sauber ausführen müsst.
Nachttruhen lassen sich ausschließlich bei Nacht öffnen und sind dann auch erst richtig sichtbar. Zusätzlich werden sie in der Dunkelheit häufig von starken Gegnern bewacht. Misslingt der Versuch – etwa weil ihr den Kampfbereich verlasst oder die Gegner nicht vollständig besiegt –, müsst ihr bis zur nächsten Nacht warten und wieder von vorn starten.
Bei Odysseus-Herausforderungen geht es immer um Präzision mit Pfeil und Bogen – genauer mit Apollons Pfeil. Der Clou: Der Pfeil lässt sich im Flug steuern, und mit einer Erweiterung könnt ihr sogar das Tempo kontrollieren. Typischer Ablauf: Ihr lenkt den Pfeil durch eine Flamme, um ihn zu entzünden, führt ihn anschließend durch mehrere Ringe und trefft am Ende einen Holzstoß oder eine erloschene Fackel, die ihr wieder anzündet. Als Belohnung erhaltet ihr Charonsmünzen.
Zeitrennen starten auf einem kleinen runden Feld. Ein Bodenpfeil zeigt euch gleich zu Beginn die Richtung. In dem Moment, in dem ihr das Startfeld verlasst, läuft die Zeit. Euer Ziel erkennt ihr an einer leuchtenden Säule in der Ferne, die ihr erreichen müsst, bevor die Musik endet. Das Zeitlimit hängt auch vom gewählten Schwierigkeitsgrad ab. Je nach Strecke müsst ihr sprinten, geschickt gleiten, Abkürzungen nutzen oder ein schnelles Reittier einsetzen. Schafft ihr das Rennen, gibt es Charonsmünzen.
Ein Fresko-Rätsel ist ein Schiebepuzzle: Ein Bild wurde in Teile zerlegt und liegt durcheinander in einer Schiene. Ihr verschiebt die Steine so lange, bis das Motiv wieder korrekt zusammengesetzt ist. Meist habt ihr zwei freie Felder mehr als Steine vorhanden sind, was euch Spielraum zum Sortieren gibt. Häufig bestehen Fresken aus vier Teilen, manche Varianten nutzen sechs. Als Belohnung winken Charonsmünzen.
Lyra-Aufgaben bestehen aus zwei zusammenhängenden Schritten. In jedem größeren Gebiet findet ihr eine riesige Lyra, vor der mehrere gelb leuchtende Erscheinungen zu sehen sind. Jede steht für ein Lyra-Rätsel, das irgendwo im Gebiet auf euch wartet.
Auf der Karte erkennt ihr diese Rätsel als „kleine Lyra“ (Musiknoten-Symbol). Dahinter steckt entweder ein kleiner Kampf oder ein kurzes Mini-Puzzle. In beiden Fällen wartet eine Truhe als unmittelbare Belohnung. Direkt neben der Truhe steht außerdem eine Lyra. Aktiviert sie, hört euch die Melodie an und merkt euch die Reihenfolge der Saiten. Danach reist ihr am besten per Schnellreise zur großen Lyra und spielt die gleiche Abfolge nach, indem ihr Pfeile auf die passenden Saiten schießt. Stimmt die Melodie, kassiert ihr Charonsmünzen.
In jedem größeren Gebiet wurde ein Sagenheld von Typhon verdreht und arbeitet gegen seinen Willen für ihn. In Geisterzonen begegnet ihr regelmäßig einer gefährlichen Erscheinung dieses Helden. Auch wenn es „nur“ ein Trugbild ist, solltet ihr den Kampf nicht unterschätzen. Nehmt ausreichend Tränke als Absicherung mit. Falls euch Vorräte fehlen, ist Rückzug die klügere Wahl.
In der Halle der Götter findet ihr zudem eine Quest-Tafel mit Sonderaufgaben. Dort könnt ihr Belohnungen abräumen, wenn ihr mehrere dieser Geister nacheinander besiegt, bevor ihr das Gebiet endgültig von dem Spuk befreit.
Geisterverstecke funktionieren wie Mini-Dungeons und erinnern stark an die Tartaros-Gewölbe. Ihr löst mehrere kleinere Puzzles, bis ihr am Ende dem verdrehten Sagenhelden direkt gegenübersteht und den Geisterspuk des Gebiets beendet. Betretet solche Verstecke nur, wenn eure Ausrüstung passt und ihr ausreichend Tränke dabei habt.
Die Bossgegner sind ungefähr so stark wie die Geister, die euch in den Geisterzonen überraschen, verhalten sich aber oft anders und versuchen, euch mit Variationen ihrer Angriffe aus dem Rhythmus zu bringen. Bleibt fokussiert und geht nicht leichtfertig in den Kampf.
Weiter geht es mit "Reittiere – Arten und Fundorte" in "Immortals: Fenyx Rising".
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