Die diesjährige Gamescom bot nicht nur zahlreiche Neuheiten aus der Spielebranche, sondern auch aktuelle Zahlen zum Messegeschehen. Nach den pandemiebedingten Einbrüchen in den Vorjahren nähert sich die Besucherbilanz wieder den früheren Werten an.

Rekorde bei Publikum und Ausstellenden

Insgesamt 357.000 Menschen aus 128 Ländern besuchten das Messegelände in Köln. Damit liegt die Gamescom beinahe wieder auf dem Niveau der Vor-Pandemiezeit. Besonders stark war das internationale Interesse: Über 34.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher reisten an, wobei die größten Zuwächse aus den USA, China, Kanada und Japan kamen. Auf Ausstellerseite präsentierten sich 1.568 Unternehmen aus 72 Ländern, der Auslandsanteil lag bei 70 Prozent. 40 Länderpavillons waren vertreten, neu dabei unter anderem Thailand als offizielles Partnerland sowie Dubai und Kirgistan.

Die Messefläche belief sich auf rund 233.000 Quadratmeter. Mit einer zusätzlichen Halle für die Entertainment Area, einer vergrößerten Indie Area, der neu eingerichteten Event Arena und erweiterten Außenbereichen bot die Gamescom mehr Raum und Vielfalt als je zuvor. Auch die begleitenden Veranstaltungen legten zu: Die devcom developer conference (zukünftig gamescom dev) wuchs auf 5.400 Teilnehmende, der gamescom congress erreichte erstmals über 1.000 Besucher.

Digitale Reichweite auf Höchststand

Neben dem physischen Messegeschehen erreichte auch die digitale Präsenz neue Dimensionen. Bis zum Samstagabend wurden über 630 Millionen Videoaufrufe verzeichnet, was einen Anstieg um 105 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausmacht. Allein die Eröffnungsshow Gamescom Opening Night Live erreichte 72 Millionen Abrufe, ein Plus von 80 Prozent. Das Community-Event gamescom epix kam auf 5,7 Millionen Seitenaufrufe. Zusätzlich lockte das Gamescom City Festival in der Kölner Innenstadt am Wochenende rund 80.000 Menschen an.

Veranstalter und Branchenvertreter zeigten sich mit den Ergebnissen zufrieden. „Die gamescom 2025 setzt neue Maßstäbe. Größer, vielfältiger und internationaler als je zuvor unterstreicht das wichtigste Festival der Games-Kultur, welche positive Kraft in Games, der Branche und der globalen Community steckt“, erklärte Felix Falk, Geschäftsführer von game – Verband der deutschen Games-Branche. Auch Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, betonte die internationale Bedeutung und das einzigartige Zusammenspiel von Business und Entertainment.

Ausblick auf 2026

Schon jetzt steht fest: Die nächste Gamescom findet vom 26. bis 30. August 2026 in Köln statt. Die traditionelle Eröffnung mit der Opening Night Live erfolgt am 25. August. Ergänzt wird das Messejahr durch die internationalen Veranstaltungen gamescom latam in São Paulo und gamescom asia x Thailand Game Show in Bangkok. Damit positioniert sich die Gamescom noch stärker als globales Netzwerk- und Kulturereignis der Games-Branche.

Quelle: gamescom.global