Sobald ihr die drei Tore passiert habt, geht es weiter zur nächsten Arena. Nutzt unterwegs die Möglichkeit, an der Bank eine Pause einzulegen. Werft außerdem unbedingt einen Blick auf die Verkaufsautomaten – ausreichend Phönixfedern oder Phönixtränke im Gepäck zu haben, ist hier Pflicht. Denn nun wartet der Oberste der Gi, der Boss Gi Nattak, auf euch.
Der Kampf beginnt relativ überschaubar. Gi Nattak greift hauptsächlich mit Schlag- und Stichattacken an, denen ihr mit etwas Timing gut ausweichen oder sie blocken könnt. Kniffliger wird es bei seinen unblockbaren Attacken wie „Subvita“ und „Seelengriff“. „Subvita“ entzieht euch Lebenspunkte mit einem Sog, dem ihr durch seitliches Ausweichen weitgehend entgehen könnt. Der „Seelengriff“ hingegen setzt einen eurer Kämpfer für einige Sekunden außer Gefecht und saugt dabei zusätzlich Lebenspunkte ab. In solchen Momenten ist es entscheidend, mit dem verbliebenen Charakter offensiv Druck zu machen.
Was den Kampf besonders gefährlich macht, sind die Fluch-Effekte, die Gi Nattak über das „Seelenfeuer“ auslöst. Dieses übernimmt gelegentlich eine der Statuen in der Arena, was unterschiedliche Konsequenzen nach sich zieht: halbierte Lebens- oder Magiepunkte, verringerte ATB-Anzeige oder eine Verkleinerung des Kampfareals. Diese Zustände verschwinden erst, wenn ihr Gi Nattak in den Schockzustand versetzt. Achtet auch auf das „Todesurteil“, das nach Ablauf einer bestimmten Zeit den sicheren Tod bedeutet. Ein gut gefülltes Inventar mit Wiederbelebungsitems ist also unverzichtbar. Glücklicherweise lässt sich dem „Seelenfeuer“ durch gutes Timing recht zuverlässig ausweichen.
Zwar weist Gi Nattak keine klaren Elementarschwächen auf, dafür besitzt er auch keine markanten Resistenzen. Setzt daher durchgängig offensive Fähigkeiten ein, um konstant Schaden zu verursachen und den Schockbalken zu füllen. Nutzt die Synchro-Aktionen über die R1-Taste sowie belegte Angriffstasten, um ATB-Einheiten aufzubauen und gleichzeitig eure Synchro-Leiste zu füllen. So haltet ihr den Druck hoch und kommt schneller in den Bereich, in dem ihr mächtige Spezialattacken abfeuern könnt.
Sobald Gi Nattak rund 20 Prozent seiner Lebensenergie verloren hat, beginnt Phase zwei. Er beschwört nun mehrere „Seelenfeuer“-Mobs. Ihr müsst diese so schnell wie möglich ausschalten, bevor sie ihre verheerenden Flüche aktivieren. Achtet auf den Farbwechsel dieser Kreaturen – das zeigt an, dass ihre Angriffe nun mit Flüchen belegt sind. Zusätzlich setzen sie Elementarzauber ein, was die Situation weiter erschwert. Gi Nattak selbst zieht sich in dieser Phase zurück, bis ihr alle Mobs beseitigt habt.
Habt ihr das geschafft, folgt ein gezielter Fluchangriff auf mindestens einen eurer Charaktere. Haltet euch daher in Bewegung und achtet darauf, nicht zu nah beieinander zu stehen, um beide nicht gleichzeitig zu erwischen. Bringt ihr Gi Nattak nun in den Schockzustand, hebt das aktive Flüche auf. Nutzt diesen Moment für massive Angriffe – Limit-Breaks von Red XIII oder Barret sind jetzt besonders effektiv, um seine Lebensanzeige für die nächste Phase drastisch zu senken.
In der finalen Phase – etwa wenn Gi Nattak nur noch ein Drittel seiner HP hat – setzt er erneut „Todesurteil“ ein. Der betroffene Charakter stirbt nach Ablauf der angezeigten Zeit. Euer Fokus liegt nun darauf, mit dem nicht betroffenen Teammitglied ATB-Einheiten aufzubauen, um nach dem Tod des ersten Kämpfers sofort wiederbeleben zu können.
Sollten beide Charaktere getroffen werden, stellt sicher, dass jeder mindestens eine ATB-Einheit bereithält. Nach dem Exitus des ersten Charakters könnt ihr ihn sofort zurückholen, damit er den zweiten ebenfalls schnell wiederbelebt. Der Countdown über euren Figuren zeigt an, wie viel Zeit euch bleibt. Alternativ könnt ihr jetzt aufs Ganze gehen und mit allen verfügbaren Mitteln, Synchro-Aktionen und Limit-Fähigkeiten versuchen, Gi Nattak niederzustrecken, bevor eure Zeit abläuft.
Nach dem Gefecht geht ihr zum Höhlenausgang und schaut euch die Zwischensequenz an. Übernehmt danach wieder die Kontrolle über Cloud und folgt dem Pfad tiefer ins Innere der Höhle. Euer Ziel: die geheimnisvolle Nussschale von Gi Nattak. Hoffentlich entpuppt sich dieser Fluss nicht als der Styx und Gi Nattak nicht als Charon persönlich – das wäre eine unangenehme Überraschung. Wenn doch, erinnert euch an Chris de Burgh: „Don’t pay the Ferryman!“
In der Rolle von Zack begleitet ihr Biggs zunächst durch die heruntergekommenen Slums. Im Anschluss kehrt ihr wieder zum Haus von Elmyra und den anderen zurück.
Vor euch liegt eine Bank zum Rasten sowie Verkaufsautomaten. Schaut links davon nach einer Truhe – darin wartet Aeriths Waffe, der “Stab” der Weisheit, auf euch. Weiter geht’s in Richtung Dorfzentrum, wo euch immer wieder Gi-Krieger attackieren. Nutzt ihren Schwachpunkt: Feuer. Passt eure Gruppe idealerweise entsprechend an. Yuffie eignet sich hervorragend dank ihres Feuer-Ninjutsu, während Red XIII mit feurigen Angriffen unterstützt. Auch Clouds Flammenblitz ist hier sehr effektiv. Mit dieser Strategie kämpft ihr euch Schritt für Schritt bis zu Gi Nattak vor.
Nach dem Kampf geht die Geschichte draußen am westlichen Tor von Cosmo Canyon weiter. Hier beginnt eine neue Reihe an Quests und Weltereignissen, die in der Cosmo-Region verfügbar werden. Um der Hauptstory von "Final Fantasy VII Rebirth" zu folgen, reist ihr westlich weiter bis zum Flugfeld. Dort ruft ihr Cid, der euch im Flugzeug nach Nibelheim bringt. Mit dem Abflug endet Kapitel 10 und Kapitel 11 startet.
Weiter geht es mit "Nibelheim & Bosskampf: Häretische Schöpfung" in "Final Fantasy 7 Rebirth".
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